In seiner Ansprache an der Abschlussfeier in Ziegelbrücke erklärte Markus Hagmann, BM-Leiter, am Beispiel von Tobias Meyer, Schweizer Meister im CNC-Fräsen und erfolgreicher Weltmeisterschaftsteilnehmer in London, dass Talent allein nicht genüge. Tobias wäre nur mit seinem reichlich vorhandenen Talent allein nicht Schweizer Meister geworden. «Er wäre ohne Hartnäckigkeit, ohne Biss, ohne ständiges Überwinden des Inneren … und ohne Training, Training, Training auch nicht für die WM nominiert worden», fuhr er fort. Der positive Aspekt am Ganzen sei: Begabung und Talent seien nicht eigenes Verdienst. «Das, was man mit harter Arbeit daraus macht, das ist Eigenleistung, das ist eigener Verdienst.»
An der Schweizer und Weltmeisterschaft
Gerne hätte Hagmann auch Tobias Meyer persönlich vorgestellt. Aber diesem ist unerwartet der militärische Urlaub gekürzt worden und die Bemühungen des BM-Leiters, sich bei militärischen Stellen für eine Verlängerung einzusetzen, blieben auf dem «Dienstweg» stecken. So erzählte nun Fausto Tibolla, ein Ausbildner von Meyer, vom langen und beschwerlichen Weg zur Schweizer Berufsmeisterschaft und zur Berufs-Weltmeisterschaft in London. Besonders die Anforderungen für London seien enorm hoch gewesen, sagte Tibolla. Meyer konnte sich mit seinem enormen Einsatz trotz zum Teil widrigen Umständen erfolgreich durchsetzen und schliesslich den vierten Rang erreichen.
Begehrte Zeugnisse
Nach diesen Reden war es Zeit für den Höhepunkt der Abschlussfeier: Die 15 jungen Männer und die eine Dame erhielten aus den Händen von Markus Hagmann und Lehrer Andreas Kreis die begehrten Berufsmatura-Zeugnisse überreicht. Der BM-Leiter hatte am Schluss seiner Ansprache an einem Wasserglas die Situation der Maturanden demonstriert. Wer jetzt nur noch auf seine Begabung setze und warte, bis sich das Glas von selbst fülle, der werde stehen bleiben. Was jetzt folge, das erreiche man nicht mehr nur mit Eingebung. «Wen ihr mit dem, was ihr bis jetzt erreicht hat, nicht zufrieden seid – und das hoffe ich doch schwer – dann wird auf euch Arbeit, und zum Teil dann auch harte Arbeit gefordert.»
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