1. Glarner Volks-Velotag Schwanden-Elm

Am Tag, als der 1. Glarner Volk-Velotag stattfand, war in unserem Kanton mal wieder viel los. Das Wetter zeigte sich aber eindeutig radfahrerfreundlich - gemäss Voraussage kühl für den Aufstieg, mit zunehmender Wärme für das Ziel.



1. Glarner Volks-Velotag Schwanden-Elm

Ideale Bedingungen also, sich einem gemütlichen Drahtesel-Trip ins Kleintal anzuschliessen, auch wenn der erste Stutz wohl etwas Schweiss kosten würde. So fanden sich die TeilnehmerInnen - trotz grosser Konkurrenz wohl um die 50, teils mit Bike, teils mit Renner, auf jeden Fall aber in einer Mega-Altersabdeckung von 10 bis über 70 Jahre (hier haben wir den Skatepark deutlich geschlagen) - am üblichen Startplatz des Rennens. Diesmal jedoch, um die beim letzten Mal womöglich noch schwitzend-schnaufend-dürstend befahrene Strecke eher gemütlich und die schöne landschaftliche Umgebung geniessend anzugehen - auch im Schwatz und fachsimpelnd mit den Nachbarn, den Vorherfahrenden oder Hinterherkommenden. Vielleicht manchmal auch wieder ruhiger, wenn denn sonst Rennenfahrenden ob der Gemütlichkeit fast die Muskeln durchgingen und die "Nicht Rennfahrer" den Tritt zu halten versuchten. In Gruppen eingeteilt befuhren die einen die Holzerstrasse von Sool nach Engi, die andern folgten der Geschichte und General Suworow. Die sonst mit leisem Sirren sich zügig vorantreibenden Rennradfahrer zogen hier das schlechteste Los, mussten sie sich auf dünnen "Sohlen" auf der aufgefrästen Sernftalstrasse vorwärtsbewegen. Die Bikergruppen erfuhren auf dem Weg zu der wunderschönen Feuerstelle in Elm noch einige Biker-technische Tricks und Kniffe, welche offensichtlich auch durchführbar gewesen sein mussten - die Sanität/der Abschleppdienst konnte sich jedenfalls ungestört der Brätlerei widmen, anstelle geschundener Glieder oder Veloreparaturen. Und trotz Umwegen (da lud auch noch eine Panzerpiste zum Biken ein) trafen die Gruppen fast gleichzeitig an der wunderschönen Elmer Feuerstelle ein und erzeugten den Verpflegern einen kurzandauerden Logistikstress in Bezug auf die "Hauptspeise". Dies nutzten die einen dann gerne, das Dessert auch vor (und natürlich nach) die Hauptspeise zu setzen. Insgesamt darf man von einem gelungenen Anlass sprechen mit ausschliesslich zufriedenen und hoffentlich in der Zukunft noch viel zahlreicheren TeilnehmerInnen. Einzig die Verpflegungscrew fragte sich ob der verfutterten Menge an Würsten, Kuchen und Getränke, ob die Fahrt wirklich so locker gewesen sein mag. Die errechneten durchschnittlich aufgenommenen Kalorien hätten wohl noch jeden noch über die Wildmad getragen … was aber nur von einem genutzt wurde. Dem Patronatsgeber sowie den weiteren Unterstützenden für ihre Hilfe dankend, freuen wir uns schon jetzt auf das 2. Volks-Velo-Fest.