1.-Ligisten realisierten den Ligaerhalt frühzeitig

Nach sechs Runden bei der Luftgewehr-Mannschaftsmeisterschaft darf sich das Glarner 1.-Liga-Team der Sportschützen Glarnerland freuen. Der Ligaerhalt ist geschafft. Anders sieht es in der NLA aus. Das grosse Zittern beginnt.



Rolf Lehmann (links) und Andrea Stüssi (rechts) müssen auch in der letzten Runde auf die Tschechen verzichten. (Bild: zvg)
Rolf Lehmann (links) und Andrea Stüssi (rechts) müssen auch in der letzten Runde auf die Tschechen verzichten. (Bild: zvg)

Nirgends ist Freud und Leid so nahe beieinander wie im Sport. Während sich die zweite Mannschaft der Sportschützen Glarnerland mit einem Remis gegen Guggisberg 2 den entscheidenden Punkt holte und somit auch nächste Saison in der 1. Liga mittut, kämpfen die Nationalliga A-Schützen noch immer um den Finaleinzug für den Schweizer-Meistertitel. Für die Glarner Cracks wäre es eine herbe Niederlage, müssten sie seit Langem wieder einmal den Gang in die Auf-/Abstiegsrunde antreten. Noch haben sie das Schicksal in den eigenen Händen und können mit einer guten Leistung gegen Ebnat-Kappel alles klar machen.

Der totale Fall der 1. Mannschaft

Mit einem Sieg über Oberburg könnte sich Glarnerland 1 nun auf den Lorbeeren ausruhen. Doch dem ist nicht so. In der 6. und somit zweitletzten Vorrunde geschah das schier Unmögliche. Nahezu die sämtliche Mannschaft versagte. Der Leistungseinbruch erfolgte derart, dass Oberburg mit 1550 Punkten gegen ein schwaches Glarner Team (1528) ein leichtes Spiel hatte. André Eberhard (196), Andreas Stüssi (194), Roman Portmann und Peter Diethelm (beide 193) sowie René Müller (190) hielten den Schaden noch einigermassen in Grenzen, obwohl auch sie mehr hätten leisten müssen. Rolf Lehmann und Andrea Stüssi (beide 188) sowie Lars Kamm (186) blieben klar unter ihren Leistungen.

Ein winziger Zähler fehlte zum Sieg

Das Pünktchen auf dem i fehlte. Die Begegnung zwischen Glarnerland 2 und Guggisberg 2 endete mit einem Unentschieden (1482). Ein geschossener Punkt mehr und der dritte Sieg wäre Tatsache gewesen. Doch die Glarner dürfen alleweil zufrieden sein, brachte ihnen dieser eine Punkt den vorzeitigen Ligaerhalt. Jürg Fischli und Remo Duft schossen mit 191 und 190 Punkten einen tollen Wettkampf. Auch Erich Mächler und Michael Kubli (beide 187) sowie Armin Klarer (185), Matthias Willi und Roland Weyermann (beide 184) und Klaus Honold (174) trugen durch ihr Können dazu bei.

Die Rechnerei beginnt

Während Glarnerland 2 unbeirrt aufschliessen kann, geht es in den NLA um alles oder nichts. Glarnerland 1 belegt den 6. Zwischenrang mit vier Gewinnpunkten. Unter dem Strich lauert Wettingen mit zwei Gewinnpunkten und Hoffnungen auf den letzten Finalplatz. Mit einem Sieg gegen Ebnat-Kappel können die Glarner die Qualifikation regeln. Verlieren sie und Wettingen unterliegt dem Leader aus Thun, sind sie ebenso qualifiziert. Geht jedoch Wettingen als Sieger hervor und Glarnerland unterliegt, entscheidet die höhere geschossene totale Punktzahl. Die Glarner weisen ein Polster von 43 Zählern auf Wettingen auf. Die letzte Runde dürfte äusserst spannend werden.