Die Geschwister van Enschot aus Mollis erkämpften sich Gold und Silber.
Der 12-jährige Marius, welcher diese Woche zudem den Zuschlag für die Sportschule erhalten hat, holte Gold in der Kategorie der Schüler U13 bis 36 kg und seine 9-jährige Schwester Anika Silber in der Kategorie der Mädchen U11 bis 27 kg.
Trainer Mimmo Nicoletti vom Judoclub Yawara Glarnerland hatte mit seinen 14 Schützlingen alle Hände voll zu tun.
Marius van Enschot musste als Erster auf die Matten. Der talentierte und äusserst zielstrebige Judoka, welcher bereits seit drei Jahren dem Talentkader U15 angehört, hatte seine Konkurrenz aus dem In- und Ausland jederzeit unter Kontrolle. Mit technisch hochstehenden Würfen, welche ihm jeweils die Höchstwertung Ippon einbrachten, kämpfte sich der Dreikäsehoch zügig an die Spitze seiner Gewichtsklasse. Seine kleine Schwester Anika machte es ihm gleich und holte Silber.
Der erst 10-jährige Slavik Kubli, Glarus, ebenfalls Mitglied des U15-Kaders, kämpfte gleich in zwei Kategorien und dies sehr erfolgreich!
In den Kategorien der Schüler U13 bis 30 kg und der Schüler U15 bis 30 kg vermochte er sich zügig in den Final vorzukämpfen, aus welchem er schlussendlich als Goldmedaillengewinner bei den U13 und als Silbermedaillengewinner bei den U15 hervorging, bravo!
Ebenfalls Silber sicherte sich die beiden erst 7-jährigen Nachwuchshoffnungen von Yawara – Daniel Kubli, Glarus, und Levi Kamm, Ennenda.
Für die Bronzemedaillen an diesem Wettkampfwochenende sorgten die Brüder Manuel, Ramon und Marco Heussi, Mollis, sowie Sarah Schwitter, Mollis.
Jana van Enschot, Mollis, Joël Bernet, Uetliburg, Isaia Brassel-Wüst, Gommiswald, und die Brüder Rejan und Elias Büchel, Rieden, musste sich diesmal mit dem Sammeln von Wettkampferfahrung zufriedengeben.
Yawaras Judokas hatten im starken Teilnehmerfeld mit grossem Widerstand zu kämpfen und stiessen ab und zu an ihre Grenzen. «Genau das braucht es, um stärker zu werden. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, das Ganze ist ein ewiges Üben und Feilen an verschiedenen Stand- und Bodentechniken. Ein solches Turnier ist eine ideale Standortbestimmung für jeden Athleten», meint Trainer Nicoletti.
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