1000 Franken für Beirut

Der reformierte Kantonalkirchenrat trifft sich jeweils im Spätsommer zu einer Retraite, um Themen vertieft anzugehen und die Zukunft aufzugleisen. Unter der Leitung von Präsident Ulrich Knoepfel tagte er diesmal auf der Mettmenalp.



Der kantonale Kirchenrat hat sich in den vergangenen Wochen ausführlich mit dem neuen Kommunikationskonzept beschäftigt. Es wurde an der Retraite verabschiedet und soll noch dieses Jahr in Kraft gesetzt werden.

Weiter beriet der Rat über das Budget 2021 und beschloss, 1000 Franken für die notleidende Bevölkerung von Beirut zu spenden. Bei der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt vom 4. August verloren mindestens 135 Menschen ihr Leben, 5000 wurden verletzt, 300 000 auf einen Schlag obdachlos. Noch immer werden Menschen vermisst. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, Heks, unterstützt in direktem Kontakt mit den vor Ort ansässigen Partnerorganisationen besonders betroffene Familien mit Sofortmassnahmen. Zudem hilft Heks bei der Bereitstellung von Notunterkünften und der Instandsetzung von beschädigten Häusern, Wohnungen und öffentlichen Unterkünften.

Bei den personellen Diskussionen ging es um die Bereiche Buchhaltung und Medienarbeit. Hier werden im Frühling 2021 zwei langjährige Mitarbeitende pensioniert. Der Rat hat den Stellen-Etat diskutiert und die weiteren Schritte für die Suche nach geeigneten Mitarbeitenden aufgegleist.

Die zweitägige Retraite wurde diesmal bewusst im Glarnerland, im Berghotel Mettmen, durchgeführt. «Der kantonale Kirchenrat will damit seinen Teil zur Wirtschaftsförderung im eigenen Kanton beitragen», betonte Kirchenratspräsident Ulrich Knoepfel.