115. Jahreskonferenz der Fachlehrkräfte HTG

Am Dienstag, 17. September, trafen sich die Fachlehrkräfte für Textiles Gestalten und Hauswirtschaft zur Jahreskonferenz. Der erste und fakultative Teil gehörte ganz dem Thema Wein. Karin Stüssi erklärte uns die verschiedenen anfallenden Arbeiten des Weinanbaus.




Sie führte uns auch durch die interessante Geschichte des «Schlössli»-Rebbergs. Dass nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint, durften wir bei der Degustation eines «Blanc de Noir», einem Weisswein hergestellt aus blauen Trauben, erleben.

Um 19.00 Uhr trafen wir uns im Restaurant «Zigerribi» in Oberurnen zur Behandlung der ernsteren Geschäfte der Konferenz.

Das Verlesen des Jahresrückblickes und die Mitteilungen aus den kantonalen und schweizerischen Fachgruppen machte einmal mehr deutlich, wie vielschichtig unser Verein tätig ist. Die Jahresrechnung wies eine Vermögensvermehrung von knapp 600 Franken aus. Somit wird der Jahresbeitrag gleich belassen.

«Lehrplan 21»


Am meisten beschäftigte uns der «Lehrplan 21. Leider werden wir mit einem markanten Abbau von Lektionen im handwerklichen Bereich rechnen müssen. Auch wird der zukünftige Unterricht vorwiegend auf Kompetenzen orientiertes Arbeiten ausgerichtet sein. Dazu werden von der LWB (Lehrerweiterbildung) bereits Kurse angeboten. Im Kanton Glarus wird frühestens 2016 mit dem Lehrplan 21 gestartet. Zurzeit finden Konsultationen in den verschiedenen Fachgremien statt. Es herrscht ein Kampf an allen Fronten!

Neben dem Lehrplan 21 gab auch das «DafLe» zu ernsten Äusserungen Anlass. Zusammen mit dem LGL arbeitet der Verein HTG ebenfalls daran.

Düstere Zukunft für den Verein HTG?


Leider hatte der Verein im vergangenen Jahr vier Austritte zu verzeichnen. Auch ein Vorstandsmitglied gab den Rücktritt bekannt. Trotz intensiver Suche konnte die vakante Stellung nicht wieder besetzt werden. Zuhanden der nächsten Konferenz 2014 haben sämtliche anderen Vorstandsmitglieder ebenfalls ihren Rücktritt vorangekündigt. Wie soll es nun weitergehen?

Es sind drei mögliche Szenarien denkbar:

1. Es finden sich fünf neue Vorstandsmitglieder.
2. Unser Fachbereich wird mit drei Mitgliedern beim LGL vertreten sein.
3. Der Verein HTG wird aufgelöst.

Das Schlusswort «Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!» beendete die Konferenz.