«Was vor 200 Jahren als Brandversicherungs-Anstalt begann, hat sich in der Zwischenzeit zu einem effizienten und effektiven Sicherheitssystem entwickelt.» Wie Hansueli Leisinger, Vorsitzender der Geschäftsleitung, an der Medienorientierung weiter ausführte, setze sich die glarnerSach mit der Verbindung von Prävention, Intervention und Versicherung für den Schutz von Menschen und Tieren, Sachen und der Umwelt von Feuer, Elementar und anderen Schadensgefahren ein.
Jubiläumsrabatt und Jubiläumsaktivitäten
Nebst dem Jubiläumsrabatt von 50 Prozent für die Kunden der Gebäudeversicherung im Monopol werden auch Kunden der Versicherung im Wettbewerb bei der nächsten Vertragserneuerung in den Genuss von einem einmaligen Rabatt von 25 Prozent gelangen. Mit diesem grosszügigen Schritt wird die Glarner Bevölkerung direkt in das einmalige Jubiläum mit einbezogen. Ermöglicht werden diese Rabatte durch eine gesunde finanzielle Konstitution der glarnerSach sowie die freundlichen Jahresabschlüsse 2009. «Damit bleibt die glarnerSach ihrer bisherigen Geschäftspolitik treu und beteiligt ihre Kunden weiterhin an guten Ergebnissen.». Es sind, so Leisinger weiter, zwei Jubiläumsaktivitäten geplant. Mit einer Gründungsfeier im kleinen Rahmen wird am 19. Mai die Gesetzlegung durch die Landsgemeinde 1811 gewürdigt. Am gleichen Tag wird in alle Haushalte eine Broschüre versandt, welche einige Meilensteine aus der Geschichte der glarnerSach aufzeichnet und stellt gleichzeitig das heutige Unternehmen vor. «Ein Höhepunkt des Jubiläums ist sicher die offizielle Feier vom 23. Juni in der linth-arena sgu in Näfels.» Mit einer Zeitreise durch die Geschichte des Unternehmens werden wir, so Leisinger, den Geburtstag gebührend feiern.
«Glarus brennt»
Zur Rolle der glarnerSach beim Projekt 150 Jahre Brand von Glarus meinte Leisinger: «Anstelle eines eigenen Jubiläumsprojektes haben wir das Projekt «Glarus brennt» initiiert und unterstützen es finanziell.» Über die Kernthemen «Gedenken», «Vergegenwärtigung», «Solidarität» und «Aufbruch» soll der Katastrophe gedacht werden. Denn wenige Tage vor dem 50. Geburtstag der glarnerSach brach eine unwahrscheinliche Katastrophe über Glarus herein. Die Zerstörung durch den Brand vom 10./11. Mai 1861 war unvorstellbar. Ebenso eindrücklich war aber auch der Wiederaufbau von Glarus. «Was seinerzeit Verzweiflung, Not und enorme Schäden brachte, kann mit grossem zeitlichen Abstand auch als Chance bezeichnet werden. Glarus in der heutigen Form gibt es nur «dank» dieser Katastrophe und dem unbändigen Willen zum Wiederaufbau.»
Kolumne: Nur ein Haar







