21 erfolgreiche Pflegefachfrauen und 1 Pflegefachmann erhielten ihr Diplom HF

21 Absolventinnen und 1 Absolvent der Pflege HF-Abschlussklasse 2020 erhielten vergangenen Dienstagnachmittag im Beisein ihrer Eltern, Verwandten, Freunden und Bekannten in der Aula der Kantonsschule nach einer erfolgreichen, anforderungsreichen Lehrzeit das Diplom als Pflegefachfrau HF respektive Pflegefachmann HF. Grund genug für das Bildungszentrum «Gesundheit & Soziales des Kantons Glarus, dieses im Leben eines jungen Menschen wichtige Ereignis in festlichem Rahmen würdig und gebührend zu feiern.



Die Anforderungen an die Pflegefachfrau und an den Pflegefachmann FH sind vielfältig. Neben der fachlichen Kompetenz sind persönliche Qualitäten gefordert. Die Pflege braucht Fachleute, die den Überblick in einem komplexen System haben und neue Problemlösungsstrategien entwickeln können. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lehre sind ein allgemeinbildender Abschluss oder eine abgeschlossene Lehre mit Berufsmatura, je nach Vorbildung zusätzliche Praktika und ein bestandenes Eignungsverfahren. Zudem müssen die Kandidatinnen und Kandidaten für diesen anspruchsvollen Beruf physisch und psychisch belastbar sein und zudem Teamfähigkeit und Sozialkompetenz aufweisen.

22 erfolgreiche Absolventen der Pflegefachschule HF

Sie heissen Jessica Aeberli, Carina Berchtold, Christina Dettling, Marlene Diethelm, Sascha Felber, Deisy Garcia, Fabienne Hefti, Kathrin Hermann, Irina Köpfli, Nicole Landolt, Lisa Müller, Laura Petrig, Lisa Rusch, Theresa Schädler, Ulrike Schädler, Syria Alina Schneider, Tiffany Sidler, Simona Sovrano, Jasmin Steiner, Vanessa Stüssi, Sharon Suter, Smilja Vidakovic und last but not least Sascha Felber als absoluter Hahn im Korbe. Die Rede ist von den 21 jungen Frauen und einem Mann, die die Pflege-HF-Abschlussklasse 2020 nach einem anforderungsreichen, zweijährigen Lehrgang als Pflegefachfrau respektive Pflegefachmann erfolgreich abgeschlossen hatten. Als Höhepunkt erhielten sie alle ihre heissbegehrten Diplome von Regierungsrat und Bildungsdirektor Beni Mühlemann überreicht. Die Diplomfeier in der festlich geschmückten Aula der Kantonsschule wurde eröffnet von BZ-Schulleiterin Dorothea Suter, welche die tollen Leistungen und das grosse Engagement der 22 diplomierten Pflegefachpersonen und deren Klassenlehrer würdigte. Herzliche Gratulationswünsche entrichtete ebenfalls Landrat Stephan Muggli vom Zirkus Mugg, welcher passende Worte für die erfolgreiche HF-Klasse 08 fand. Ein weiteres Highlight der mustergültig organisierten Diplomfeier war die von den Absolventen eigens inszenierte Video-Präsentation über den Verlauf ihrer Lehrzeit.

Lobeshymne auf das Pflegepersonal

Im Anschluss hielt Regierungsrat Benjamin Mühlemann ein Referat zur Diplomfeier HF Pflege 2020. Nachstehend Auszüge seines vielbeachteten Referats: «Den Weg, den Sie in den vergangenen zwei Jahren gegangen sind, war für Sie kein Spaziergang gewesen, sondern eher eine strenge Wanderung, die man vorerst einmal überstehen muss und Durchhalten angesagt ist. Das ist Ihnen bestens gelungen. Sogar in dieser verrückten Zeit in den letzten fünf Monaten sind Sie daran geblieben. Studium und Job parallel sind Sie an vorderster Front im Einsatz gestanden. Alles innerhalb dieser riesigen Ungewissheit, quasi im Blindflug.» Und weiter: «Mit Ihrer Berufswahl haben Sie sich entschlossen, dass Sie den Menschen helfen wollen. Sie erleben auf der einen Seite tragische Schicksale und traurige Augenblicke ganz aus der Nähe, auf der anderen Seite auch Heilungsprozesse, die erfreulich verlaufen oder sogar das unglaubliche Erlebnis, wie neues Leben entsteht. Sowas nennt man Glücksmomente. Das heisst, auf der schmalen Brücke zwischen Freud und Leid stehen Sie mittendrin. Damit Sie das alles bewältigen können, müssen sie extrem belastbar sein. Und gerade darum haben Sie, und generell alle im Pflegeberuf meine persönliche Hochachtung und Bewunderung. Freuen Sie sich auf Ihre Leistung und lassen Sie sich feiern», waren die Schlussworte des Glarner Bildungsdirektors. Dieser Aufforderung kamen die Gefeierten unvermittelt nach, denn auf dem Vorplatz der Kantonschule wartete ein reichhaltiges Apéro-Buffett. Den weiteren Ausgang der Feierlichkeiten kann der Schreibende nur erahnen.