2500 Franken für notleidende Kinder in Syrien

Der Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Glarus spendet 2500 Franken ans Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, Heks, für notleidende Kinder und Jugendliche in Syrien. Zudem passt er seine Ressortstruktur an.




Seit dem Einmarsch türkischer Truppen in das Nachbarland Syrien von Anfang Oktober sind erneut Zehntausende Menschen auf der Flucht. Die Partnerkirchen des Heks setzen sich in dieser Notsituation unter anderem für das Wohl der Kinder ein. In Syrien gehören die Kirchen zu den wenigen Institutionen, denen die Menschen noch vertrauen.

Wöchentlich treffen sich in zwölf protestantischen Kirchgemeinden immer mehr Kinder; aktuell sind es 2000. Sie hören biblische Geschichten, spielen zusammen, basteln, erhalten eine Mahlzeit. Das Bedürfnis, wenigstens für ein paar Stunden Normalität zu erleben, ist in dieser bedrohlichen Zeit sehr gross.

Drei dieser Kirchgemeinden befinden sich in den aktuellen Krisengebieten an der Grenze zur Türkei und können den Ansturm kaum noch bewältigen. Der Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Glarus hat an seiner jüngsten Sitzung nun entschieden, einen Beitrag von 2500 Franken an das Heks für die notleidenden Kinder und Jugendlichen in den syrischen Kirchgemeinden zu spenden.

Angepasste Ressortstruktur

Infolge der Neuwahl von Irene Spälti hat der kantonale Kirchenrat zudem über eine Anpassung respektive Neuausrichtung der Ressorts beraten. Neu gelten folgende Ressortzuteilungen:

Präsidium: Pfarrer Ulrich Knoepfel, Mühlehorn. Theologie und Seelsorge: Pfarrer Sebastian Doll, Glarus. Diakonie und Bildung: Barbara Hefti, Schwändi. Personal und Infrastruktur: Otto Wyss, Luchsingen. Kirche und Gesellschaft: Pfarrerin Christina Brüll, Mollis. Finanzen: Daniel Jenny, Riedern. Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: Irene Spälti, Mollis.

Ausserdem hat der Rat beschlossen, aufgrund der stabilen Konsumentenpreise keine Teuerungszulage für das Jahr 2020 auszurichten. Somit bleiben die Besoldungstabellen auf dem gleichen Stand wie 2019.