2800 Kinder auf der Skipiste

Über 2800 Schulkinder haben an der sechsten Schneesportwoche der Ostschweizer Seilbahnen teilgenommen. Aus Anlass des 10'000. Teilnehmenden wurden fünf Klassen ausgelost, die im Sommer einen Gratisausflug unternehmen können.



Sommer-Ausflugsgutschein gewonnen: Die Klasse von Peter Straub (vorne
Sommer-Ausflugsgutschein gewonnen: Die Klasse von Peter Straub (vorne

Seit dem Winter 2005 nahmen über 12'000 Schulkinder von dritten und vierten Klassen aus den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, beiden Appenzell, Glarus und dem Fürstentum Liechtenstein an der Fünf-Franken-Aktion des Ostschweizer Verbands der Seilbahnunternehmungen (OSVS) teil. Letzte Woche waren es über 100 Schulklassen aus 68 verschiedenen Schulen mit mehr als 2800 Kindern. Für jeweils fünf Franken erhielten sie Tageskarte, Mittagessen mit Getränk und einen halben Tag Skischule und konnten Ausrüstungsgegenstände wie Ski, Snowboard und Schuhe mieten. Diesmal beteiligten sich die 13 Wintersportgebiete Braunwald, Elm, Flumserberg, Pizol, Amden, Atzmännig, Toggenburg, Krummenau-Wolzenalp, Jakobsbad-Kronberg, Schwägalp, Heiden, Oberwangen TG und Malbun FL an der Aktion.

Gutschein für Sommerausflug

Die Gutscheine für den Sommerausflug auf einen Ostschweizer Ausflugsberg nach Wahl wurden den Klassen von OSVS-Sekretär Sepp Ruggli während ihres Aufenthalts im Schneesportgebiet übergeben. Auf dem Kronberg war es die Klasse von Susanne Wettstein aus Gais AR, auf dem Chäserrugg die Klasse von Caroline Tanner aus Wilen bei Wil, in Elm die Klasse von Peter Straub aus Netstal GL, in Flumserberg die Klasse von Anita Barth aus Rüti ZH und in Amden die Klasse von Claudia Marty aus Gommiswald. Laut Ruggli herrschte an allen Stationen strahlendes Winterwetter und war die Stimmung bei den Schulkindern entsprechend gut.

Den Schneesport fördern

Sepp Ruggli ist überzeugt, dass mit den vergünstigten Schulskitagen bei manchem Kind die Grundlage für eine lebenslange Schneesportbegeisterung gelegt werden kann, vor allem bei Kindern, die nicht über ihre Familien zum Schneesport kommen. Es sei das Ziel der Ostschweizer Seilbahnen, dass der Schneesport Volkssport bleibe. Deshalb sei er froh, dass es Lehrkräfte, Helferinnen und Helfer gebe, die den zusätzlichen Aufwand für die Organisation von Schulskitagen übernähmen und sich damit für den Schneesport engagierten. «Dass dies funktioniert, zeigte die Begeisterung der Kinder auf den Pisten – und beim Mittagessen», schmunzelt er.