34. Glarner Stadtlauf: 1450 kamen trotz Regen

Kühl und Nässe konnten den 1450 Gestarteten offensichtlich nichts anhaben. Zum Laufen war es trotzdem erträglich. Stimmungsmässig war es wie in den Vorjahren, nur kamen etwas weniger Zuschauer.




Es funktionierte alles. Sowohl das gesamte Wettkampfprogramm als auch die Streckensicherung, die Verpflegung, die aufwendige Auswertung dank Datasport, die Rangverkündigungen und die Informationen, alles klappte auch beim 34. Mal wie am Schnürchen. OK-Präsident Stefan Schiesser und Streckenchef Janis Gächter zeigten am Schluss den Daumen nach oben.

Von Altersgruppe zu Altersgruppe

Die jüngsten Schüler aus dem ganzen Kanton eröffneten wie gewohnt um punkt 11.00 Uhr mit dem Startschuss den Stadtlauf. Man spürte bei fast allen die Freude am Rennen durch die Strassen von Glarus. 450 Schüler in 36 Klassenteams waren am Start. Erfreulich viele Lehrerinnen liefen mit ihren Schülern.

24 Mannschaften waren in der Kategorie Jugend und Erwachsene am Start. Wie gewohnt waren die Hurricanes und bei den Jungen die Niederurner Jugendrieglerinnen gut vertreten.

Der TV Mollis war der überlegene Tagessieger

Höhepunkt für viele Zuschauer war die Kategorie MuKi/VaKi, inklusive Grossväter und Grossmütter. Diesmal zogen nicht ehrgeizige Väter ihre Sprösslinge hinter sich her, sondern einige Sprösslinge rannten so schnell los, dass ihre Väter Mühe hatten, ihnen zu folgen.

Die Bilder, die man auf der Strecke zu sehen bekam, waren wie gewohnt wunderschön, auch wenn vor allem die Kleinsten gegen Schluss lieber bei ihren Spielsachen gewesen wären.

Die Kategorie Sie+Er mit nur 10 Teams wurde von den LAV-Athleten Flavia Streiff und Stefan Hefti gewonnen.

Bei den Piccolos und den Jugendkategorien waren der Glarner Nachwuchs an der Spitze gut vertreten, auch wenn eher Auswärtige aus Läuferclubs die Siegerinnen und Sieger stellten.

Bei den Erwachsenen waren Martina Tresch und Eric Rüttimann die schnellsten, Rüttimann gewann bereits 2017. Auffallend war, dass hier nur wenige Glarnerinnen und Glarner am Start waren. Die vordersten Plätze belegten durchs Band auswärtige Teilnehmer.