Nationalmannschaftsmitglied Angela Wild sorgte für ein sehr schönes Postennetz, das bei allen Teilnehmern nur positive Reaktionen auslöste. Alle erreichten deshalb ohne Probleme das Ziel im Leimen. Dass immerhin 14 Glarnerinnen und Glarner mit dabei waren, obwohl sie, von Ausnahmen abgesehen, keine Spezialisten waren, ist erfreulich. Vielleicht ist das ein Ansporn, dass nächstes Jahr noch mehr Einheimische am Start sein werden
OLG Chur dominierte beim Nachwuchs
Der Finalwettkampf der Bündner - Glarner Jugendmeisterschaft war eine Sache der Nachwuchsleute der OLG Chur, die sämtliche Teilnehmer stellten. Auch wenn Vergleiche zu Konkurrenten anderer OL-Gruppen fehlten, beeindruckten die jungen Bündner mit einem guten Leistungsniveau, denn da wurden alle Posten rasch gefunden und auch läuferisch ging es trotz einigem Auf und Ab zügig voran.
Sogar ein Glarnersieg
Auf der kurzen Strecke der offenen Kategorie gab es sogar einen Glarnersieg durch Vater und Sohn Ruedi und Stefan Freuler, Glarus. Auf der Mitteldistanz wurden Kurt Gröbli, Schwanden, und Hans-Ruedi Muhl, Matt, immerhin Dritter und Vierter, obwohl sie keine OL-Spezialisten sind. Auf der Langdistanz mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad dominierten erneut die Vertreter der OLG Chur.
Einfache aber gute Organisation
OL-Läufer brauchen keine grossen organisatorischen Einrichtungen, sie lieben die Einfachheit. Auch wenn die Resultate detailgenau elektronisch ausgewertete werden, alles andere spielt sich ohne aufwendige Einrichtungen in freier Natur ab. Ein paar Tische und Bänke, der Waldboden zum Abzeichnen, ein Speiseträger mit Tee, zwei Fähnchen als Ziel, ein paar Kuchen als Verpflegung, mehr brauchen sie nicht. Die OLG Chur stellte die Elektronik, die OLG Glarus sorgte bestens für alles andere.
«Tümpis» zwischen Vergangenheit und Zukunft


