60. Schweizermeisterschafen der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG)

Nach der Absage des Drei-Tannen-Pokal Wettkampfes in Olten, aufgrund der Überschwemmungen und Unwetter, war auch die Austragung der Schweizermeisterschaften 2007 der SLRG gefährdet.



Die erfolgreichen Rettungsschwimmer aus dem Glarnerland (Bild: zvg)
Die erfolgreichen Rettungsschwimmer aus dem Glarnerland (Bild: zvg)

Da der geplante Austragungsort Laufen ebenfalls von Unwettern und Überschwemmungen betroffen war, musste ein neuer Organisator mit einem 50 Meter Becken gefunden werden. Nach langem Suchen und Umorganisieren konnte auf Reinach bei Basel ausgewichen werden und der Wettkampf, wie geplant, durchgeführt werden.

Dieses Jahr meldete sich der Schwimm- und Rettungsverein Linth (SRVLinth) gleich mit zwei Mannschaften am Start. Die Damenmannschaft, bestehend aus Sonja Meli (Trainerin, Linthal), Anita Länzlinger (Kaltbrunn), Astrid Racheter-Grünenfelder (Glarus), Daniela Bräm (Oberurnen) und Helen Krieg (Niederurnen) und die Herrenmannschaft, bestehend aus Stefan Racheter-Grünenfelder (Glarus), Marc Kälin (Glarus), Robin Staub (Glarus), Michael und Christian Middendorf (Näfels) und Adrian Pfister (Chur).

Der Wettkampf beginnt mit der Puppenstaffel als erste Disziplin, in der die Damenmannschaft die fünftbeste und die Herren die fünfundfünfzigste Zeit erschwimmen. Im Anschluss an die Puppenstaffel durften sich die Mannschaften als erstes übers Mittagessen stürzen und sich für den weiteren Wettkampf stärken. Nach dem Essen geht es weiter mit der Gurtretterstaffel als zweite Disziplin. Diese Disziplin beenden die Damen mit der neunten und die Herren mit der vierten Zeit. Im Anschluss geht es ans Rettungsballwerfen. Wie jedes Jahr ist dies der Knackpunkt aller Disziplinen. Mit 160 von Maximalen 240 Punkten belegten die Damen den 21 Zwischenrang. Bei den Herren sieht es nicht besser aus. Mit ebenfalls 160 von maximalen 240 Punkten belegen sie den 19 Zwischenrang. Als letzte Disziplin vom Samstag ist noch die Rettungsleinenstaffel. Die beendeten die Damen als dritte und die Herren als dreizehnte.

Sonntags um 06.00 Uhr ist Tagwache und im Bad kommt langsam Leben auf. Anschliessend an das Morgenessen geht es auch schon gleich mit der ersten Sonntagsdisziplin weiter, dem Hindernisschwimmen. Dies können die Damen mit der zweitschnellsten Zeit beenden. Die Herren sind ebenfalls sehr schnell unterwegs und erreichen die siebtschnellste Zeit. Als tatkräftige Unterstützung bekommen die Glarnerschwimmer noch Besuch aus dem Glarnerland, der die Stimmbänder gleich bei der Kombistaffel aufwärmen konnte. Das laute und viele Zurufen, gibt den Mannschaften nochmals Schwung. So erreichen die Damen in der Folgedisziplin die fünftschnellste Zeit. Die Herren nicht ganz so schnell unterwegs, erreichen den sechzehnten Zwischenrang. Noch einmal kommt eine Disziplin die Sorgen bereitet, die Nothilfe bzw. CPR (Kardiopulmonale Reanimation). Ganz überraschend schliessen dies die Damen mit dem vierten Zwischenrang ab. Den Herren läuft es nicht ganz optimal. Sie erreichen den einunddreissigsten Zwischenrang. Noch einmal heisst es alle Kräfte zusammennehmen und die letzte Disziplin der diesjährigen Schweizermeisterschaften absolvieren, die Rettunsbrettstaffel. Die Damen zeigen nochmals was in ihnen steckt und beenden die letzte Disziplin als vierte. Als vierundvierzigste beenden die Herren die letzte Disziplin, die ihnen nicht optimal gelingt.

Nach dem Auf -und Abräumen der Zelte und den Schwimmutensilien steht die Rangverkündigung an. Bei den Damen siegt Innerschwyz mit 6991 Punkten vor Reiden mit 6502 Punkten, Wädenswil mit 6419 Punkten, Baden-Brugg mit 6414 Punkten und als fünfte der SRVLinth mit 6405 Punkten. Bei den Herren dominiert Innerschwyz mit 6610 Punkten vor Baden-Brugg mit 6589 Punkten und Bern mit 6016 Punkten. Die Herren des SRVLinth belegen mit 5459 den neunzehnten Schlussrang.