90 Glarner Senioren besuchten in zwei Reisen das Bundeshaus in Bern

Jakob Luchsingers Idee, mit den Glarner Senioren einen Besuch im Bundeshaus zu organisieren, war eine glänzende Idee. Ständerat Mathias Zopfi und Nationalrat Markus Schnyder betreuten die Senioren aufs Beste.



Ständerat Mathias Zopfi und Nationalrat Markus Schnyder begrüssten die Senioren im Bundeshaus-Restaurant. Die einmalige Atmosphäre Bundeshauses beeindruckte die Senioren. (Bilder: paul aebli)
Ständerat Mathias Zopfi und Nationalrat Markus Schnyder begrüssten die Senioren im Bundeshaus-Restaurant. Die einmalige Atmosphäre Bundeshauses beeindruckte die Senioren. (Bilder: paul aebli)

Die beiden Besuche wurden ausserhalb der hektischen Sessionswochen organisiert. So durften alle Räume und Sitzungszimmer besucht werden. Nach einer zeitaufwändigen Kontrolle traf man sich zu einem Apéro im «geheimen» Bundeshaus-Restaurant Galerie des Alpes. Hier treffen sich normalerweise die Parlamentarier und ihre Gäste zum Trinken und Essen.

Nach einem feinen Mittagessen führten die beiden Glarner Parlamentarier die wissbegierigen Senioren durch viele Räume, die man normalerweise nur aus dem Fernsehen kennt. Mathias Zopfi ist schon seit 5 Jahren im Ständerat. Er weiss viele interessante Details über den speziellen Bau und die beeindruckenden Kunstwerke des Bundeshauses zu erzählen.

Thys und Markus, so durften wir sie nennen, erklärten, dass sie sehr gerne im Bundeshaus arbeiten, dass alle drei Glarner Parlamentarier gute Kollegen seien. Die unterschiedliche Parteizugehörigkeit hindert sie nicht an einer guten Zusammenarbeit. Sie setzen sich gemeinsam immer wieder für den Kanton ein.
Die beiden Parlamentarier informierten die Senioren über das ausgeklügelte System der Beratungen im Parlament, in den Fraktionssitzungen, im Zweikammer-System und schliesslich auch bei den Einigungskonferenzen. Die Beratung von neuen Gesetzen ist oft sehr zeitaufwändig, bis eine Einigung genehmigt werden kann. Die Senioren konnten überzeugt werden, dass wir in der Schweiz tatsächlich eine der besten Demokratien haben. Dass bei uns alle Parteien und Interessentengruppen ernst genommen werden, ist im System verankert. Bei uns herrscht keine Machtdemonstration, wie wir es in anderen Ländern sehen. Es ist gut, dass wir nicht nur eine Partei haben. Auch kleinere Parteien können ihre Meinung äussern, ohne dass sie beschimpft oder ausgeschlossen werden.

 

Die Reise ins Bundeshaus beeindruckte alle Senioren. Das Bundeshaus ist tatsächlich eine Reise wert!