„A lot of potential!“

Die Glaronia Pipes and Drums holen an einer Pipeband Competition in Deutschland den Zweiten Platz.



Die Glaronia Pipes and Drums an der Parade durch die Stadt Halle. (Bild: zvg)
Die Glaronia Pipes and Drums an der Parade durch die Stadt Halle. (Bild: zvg)

Vom 3. bis 5. Juli hielt sich die Glarner Dudelsackband „Glaronia Pipes and Drums“ in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt auf. Der dort ansässige „Clan der Ebronen“ hatte auf einer Pferderennbahn zum fünften Mal sogenannte „Highland Games“ organisiert. Im Zentrum dieser Spiele standen traditionelle schottische Disziplinen wie Seilziehen, Baumstamm- oder Steinstossen, die Athleten trugen Kilts. Viele hundert Zuschauer genossen bei schönstem Wetter die Konzerte der anwesenden Dudelsackbands oder verfolgten das Wiederaufleben keltischer Kultur. Der absolute Höhepunkt aus Sicht der Glarner waren die Auftritte der Clydebank Pipeband, der derzeit besten Dudelsackband der Welt.

Am Sonntag traten zwei deutsche und die glarnerische Band zur „Pipeband Competition“ an. Die Bands mussten einzeln aufmarschieren, sich in einem Kreis aufstellen und am Schluss mit einem Kontermarsch die „Arena“ wieder verlassen. Vier Wettkampfrichter bewerteten die Dudelsackspieler, die Trommler, das Ensemble und das Marschieren. Noch selten hatten die Glaronia Pipes and Drums vor so vielen Leuten gespielt, die Voraussetzungen hier zu brillieren waren allerdings nicht sehr gross: Zwei Piper fehlten, einer war zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung dabei; die Band trat statt mit drei, nur mit einer Side Drum auf und schliesslich hatte die Band kaum je in dieser Zusammensetzung geübt. Nervosität und grosse Hitze taten ein Übriges.
Der Start misslang einigermassen – „pity about start!“ wie ein Wettkampfrichter schrieb. Nach kurzer Zeit fanden die Glaronians aber wieder zusammen und spielten „well as a band“.

Die Glarner holten schliesslich den zweiten Platz, und freuten sich über die ermutigenden und hilfreichen Notizen der Wettkampfrichter.