Ab in die grosse Stadt: Die Damenriege Haslen erobert Zürich

Am Wochenende vom 5. und 6. September tauschte die Damenriege Haslen die heimische Turnhalle gegen den Zürcher Grossstadtdschungel und die Höhenluft am Uetliberg. Spoiler: Es wurde viel geschwitzt, noch mehr geplaudert und währschaft reingehauen.



(Bild: zvg)
(Bild: zvg)

Die Reise startete bestens gelaunt mit der Anfahrt im Zug, wo der Lärmpegel schnell auf «Damenriegen-Niveau» hochgefahren wurde. Kaum in Zürich angekommen, stand mit dem Besuch im Fernsehstudio gleich das erste Highlight auf dem Programm. Die Führung war äusserst spannend und amüsant. Sogar bei einer Live-Radiosendung von SRF 1 durften sie Mäuschen spielen – wobei «leise wie ein Mäuschen» für diese aufgestellte Truppe natürlich eine der grössten Herausforderungen des Tages war.

Danach war Schluss mit gemütlich: Beim «Velocity» war sportlicher Einsatz gefragt. Bei dieser schweisstreibenden Velo-Variante wurde dermassen in die Pedale getreten, dass die frisch sitzenden Frisuren gnadenlos kapitulieren mussten. Zum Glück ging es danach zum Zimmerbezug, wo die Optik für den Ausgang wiederhergestellt werden konnte. Die sportliche Vorarbeit war ohnehin nur ein taktischer Schachzug für das abendliche «Cordon-bleu-Festival». Die abtrainierten Kalorien wurden dort fachgerecht und mit grossem Genuss wieder aufgefüllt. Nach einem gemütlichen Schlummertrunk fielen die Damen schliesslich satt und zufrieden in die Federn.

Gut gestärkt nach einem feinen Zmorge ging es am Sonntag mit dem Tram zum Albisgütli. Von wegen Sonntagsspaziergang: Der Aufstieg zum Uetliberg stand an! Oben angekommen und mit wieder normalisiertem Schnauf schwärmten die Frauen unisono: «Was für eine Aussicht!» Die Wanderung führte über den Grat weiter bis zur Felsenegg. Die herrliche Weitsicht und der währschafte Mittagshalt wurden in vollen Zügen genossen. Dass dabei die Plauder-Frequenz zu keinem Zeitpunkt abnahm, versteht sich von selbst – Multitasking (Wandern, Schauen, Reden und dabei mehr oder weniger gelungene Föteli knipsen) ist schliesslich eine Kernkompetenz der Riege.

Viel zu schnell hiess es wieder Abschied nehmen von der Zürcher Luft, und die Turnerinnen traten die Rückreise ins Glarnerland an. Zurück bleiben die Erinnerungen an zwei wunderbare, sonnige Septembertage, etwas Muskelkater und stark trainierte Lachmuskeln. Ein riesiges Merci der ganzen Schar geht an Reiseleiterin Martina, die diese muntere Truppe nicht nur hervorragend organisiert, sondern auch bestens im Griff hatte!