Abfall-Recycling der Gemeinden im Kanton Glarus auch im Jahre 2014 emsig benutzt

Die Glarner Bevölkerung hat auch im Jahre 2014 eine riesige Menge an Recycling-Gütern über die Sammelstellen der Gemeinden der Wiederverwertung zugeführt. Beim Altpapier und beim Altkarton wurden neue Rekordmengen erreicht.



Die Rückgabeeinrichtungen werden von der Bevölkerung intensiv benutzt. Das Grundangebot der Gemeinden umfasst die Rücknahme von Papier, Karton, Glas, Metall, Blechdosen, Aluminium, Batterien, Altöl, Grüngut und Grubengut. Elektrische und elektronische Geräte können bei einigen Gemeinde-Sammelstellen sowie an privaten Sammelstellen kostenlos abgegeben werden.

Bei einzelnen Sammelstellen werden noch zusätzliche Materialien wie Polystyrol, Korkzapfen, Kaffee-Kapseln oder Textilien gesammelt.
Im Jahre 2014 wurden im Kanton Glarus folgende Mengen gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt: Gartenabfälle 2975 Tonnen, Papier 2541 Tonnen, Glas 1044 Tonnen, Karton 369 Tonnen, Metall 247 Tonnen, Blechdosen 51 Tonnen, Aluminium 7 Tonnen.

Die Sammelmengen an Gartenabfällen, Karton und Papier sind deutlich angestiegen. Die Hauptgründe sind bei den Gartenabfällen die neuen systematischen Sammlungen in Glarus Süd, beim Karton der grössere Anfall und die besseren Rückgabemöglichkeiten und beim Altpapier die erhöhte Sammelmenge in Glarus Nord. Die Altglasmenge verändert sich seit etwa 15 Jahren nur wenig. Hier scheint das Rückgabepotenzial nahezu ausgeschöpft zu sein. Die Menge an gesammeltem Altmetall sinkt seit einigen Jahren kontinuierlich ab. Insgesamt haben die Glarner Haushalte über 7000 Tonnen Abfälle der Wiederverwertung zugeführt. Das ergibt im Durchschnitt für einen Vier-Personen-Haushalt etwa 700 kg Material pro Jahr.

Zudem wurden über 1000 Tonnen elektrische und elektronische Geräte wie Kühlgeräte, Kochherde, Geschirrspüler, Fernseher, Computer usw. über die Sammelstellen in unserem Kanton abgegeben. Über 8000 Tonnen Materialien konnten somit dank der Mitarbeit der Bevölkerung über die Einrichtungen der Gemeinden und der privaten Entsorger gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt werden. Damit können Rohstoffe eingespart und Energieaufwände vermieden werden.

Die drei Gemeinden bemühen sich, die Separatsammlungen zu optimieren und der Bevölkerung einen möglichst guten Service anzubieten.