Zielgruppe der HPV-Impfung sind Mädchen im Schulalter, sowie bis 2012 auch junge Frauen zwischen 15 bis 19 Jahren. Die Impfung schützt vor bestimmten HP-Viren, die für Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht werden. Für einen vollständigen Impfschutz braucht es drei Impfungen.
Das Eidgenössische Departement des Innern hat Ende November 2007 entschieden, dass die Impfung ab Anfang 2008 in der Grundversicherung kassenpflichtig ist, wenn sie im Rahmen von kantonalen Programmen durchgeführt und der Impfstoff zentral eingekauft wird.
Derzeit finden gesamtschweizerisch Verhandlungen zwischen der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren (GDK), den Impfstoffherstellern, dem Bundesamt für Gesundheit, den kant. Ärztegesellschaften sowie den Krankenversicherern in Bezug auf Impfstoffpreis und Pauschalvergütung statt.
Die Vereinigung der Kantonsärzte bemüht sich ihrerseits darum, dass für die noch offenen Probleme möglichst bald gute Lösungen gefunden werden.
Im Kanton Glarus ist beabsichtigt, die Impfung in Zusammenarbeit mit den Schularztdiensten und den Arztpraxen der Grundversorgerinnen und Grundversorger durchzuführen.
Eine Entscheidung wird auf Frühjahr 2008 erwartet. Anschliessend soll die Orientierung der betroffenen Bevölkerungskreise bezüglich des Impfprogramms im Kanton Glarus stattfinden.
Ansprechperson für Fragen in Zusammenhang mit der HPV-Impfung:
Dr. med. Daniel Brunner, Kantonsarzt des Kt. Glarus, Tel 055 640 34 15




