Acht Maturaarbeiten prämiert

Acht von total 68 eingereichten Maturaarbeiten bekamen die Bestnote 6. Vier davon wurden am vergangenen Samstag in der Aula der Kantonsschule Glarus präsentiert.



Acht Preisträgerinnen und Preisträger bekamen von Prorektor Niklaus Hauser eine Urkunde und einen Büchergutschein. (Bilder: mb.) Rektor Peter Aebli freute sich über die «vielen tollen Leistungen». Für die gelungene musikalische Umrahmung war der Chor der Kantonsschule Glarus besorgt.
Acht Preisträgerinnen und Preisträger bekamen von Prorektor Niklaus Hauser eine Urkunde und einen Büchergutschein. (Bilder: mb.) Rektor Peter Aebli freute sich über die «vielen tollen Leistungen». Für die gelungene musikalische Umrahmung war der Chor der Kantonsschule Glarus besorgt.

«Es wurden viele tolle Leistungen erbracht. Ihr habt Grosses geleistet», sagte Rektor Peter Aebli an der Prämierung der besten Maturaarbeiten 2013/14. Aussergewöhnlich sei diesmal, dass 32 Prozent der insgesamt 68 Maturaarbeiten aus dem Bereich Naturwissenschaften und Technik stammten. 25 Prozent der eingereichten Arbeiten betrafen die Gesellschaftswissenschaften, 16 Prozent Pädagogik und Psychologie, je zwölf Prozent Sport und den musischen Bereich sowie drei Prozent Sprachen und Literatur.

Acht prämiert, vier präsentiert


Insgesamt wurden acht Arbeiten mit der Bestnote 6 ausgezeichnet und damit prämiert. Vier Preisträgerinnen und Preisträger stellten ihr Werk am Samstag vor. Salome Stüssi befasste sich mit dem englischen Immersionsunterricht an Schweizer Gymnasien. Die «pädagogische Innovation», bei welcher der Sachunterricht in Englisch gehalten wird, werde geschätzt und liege im Trend, so die Gymnasiastin. Notwendig sei jedoch ein massgeschneidertes Lehrmittel. Die Erkenntnis, dass der Unterricht primär in den Sprachkenntnissen der Lehrpersonen Verbesserungspotenzial habe, führte zu Heiterkeit in der fast vollen Aula.
«Rekuperation bei Schweizer Bahnen» hiess das Thema der Arbeit von Dorian Rupp. Mithilfe der Rekuperation sei es möglich, die kinetische Energie eines Zuges beim Bremsen zurück in elektrische Energie umzuwandeln, so der Maturand: «Es ist eigentlich das Gegenteil des Antriebs durch einen Elektromotor.» Damit könnten bis zu 40 Prozent des verbrauchten Stroms zurückgewonnen werden. Dies entspreche 60 GWh oder einem Jahresverbrauch von rund 150 000 Haushalten.
Marcel Ott untersuchte Gewohnheiten, Wissen und Einstellungen betreffend Nahrungsergänzungsmittel (NEM) im Langlaufsport. Spitzensportler nehmen mehr allgemeine NEM ein und wissen besser darüber Bescheid als Breitensportler, die sich mehr spezielle NEM zuführen. «Je mehr, desto besser» gelte nicht bei diesen Supplementen, sagte Marcel Ott und zeigte dies am Beispiel von Vitamin C auf. Er gestaltete auch ein Infoblatt zum Thema «NEM im Ausdauersport».
Basierend auf physikalischen Grundprinzipien, entwickelte und baute Fluregna Schindler ein neues Musikinstrument aus Holz, Stahl und Glas in der Form einer Balalaika. «Fluctio» hat einen ähnlichen Klang wie eine Zither und wird auf dem Tisch liegend gespielt. Es schneidet im Vergleich zu anderen Instrumenten gut ab, was die Länge und Intensität des Tons sowie mitschwingende Frequenzen betrifft. Die Glasröhre verkürzt den Ton, macht ihn dafür regelmässiger.

Ebenfalls prämiert von Prorektor Niklaus Hauser wurden die Arbeiten von Noelle Enz, David Carminati, Janis Gächter und Fabian Meier. Viel Applaus gab es zudem für die musikalische Umrahmung des Anlasses durch den Chor der Kantonsschule unter der Leitung von Bernhard Furchner.