Aeugstenbahn Ennenda – sanfter Saisonbeginn

Wegen der Corona-Zeit ist alles anders als gewohnt, geplant und erwartet. Mit Beginn dieses Wochenendes wurden die touristischen Angebote hochgefahren. Badis, Bergbahnen, Zoos, Seilparks und andere Attraktionen standen Interessierten offen – allerdings unter Einhaltung gewisser Vorsichtsmassnahmen. So machten die Verantwortlichen auf die Wiedereröffnung der auf 1500 m ü. M. gelegenen Aeugstenhütte, damit auch auf die Nutzung der neuen Bahn aufmerksam.



Sie konnte vor zehn Jahren in Betrieb genommen werden. Aus den modernen Achterkabinen ist bei schönem Wetter eine beeindruckende Aussicht garantiert. Rasch und sicher gelangen Naturfreunde in ein wirklich einmaliges Wildschutzgebiet mit vielen Wandermöglichkeiten. Man fühlt sich in diesem UNESCO-Weltnaturerbe, der «Tektonikarena Sardona» wohl und hat – was das Wandern und Verweilen betrifft, die sprichwörtliche «Qual der Wahl».

Die für den Bahnbetrieb Verantwortlichen appellierten mit der Inbetriebnahme an alle Fahrgäste, die Empfehlungen des BAG Folge zu leisten. Die Einhaltung des Mindestabstandes bei den Stationen liegt in der Verantwortung der Fahrgäste. In den Kabinen und beim Einsteigen sind das Einhalten der vorgegebenen Abstände nicht realisierbar. So empfiehlt sich das Tragen der Hygienemasken und die Mitnahme von Desinfektionsmitteln. Aus wirtschaftlichen und betrieblichen Gründen sind Einzelfahrten ein Ding der Unmöglichkeit. Bahnbenutzer sind nach wie vor gebeten, sich unter Telefon 055 640 81 53 anzumelden. An Wochenenden ist der Betrieb ab 07.00 bis 19.00 Uhr, an den übrigen Tagen ab 07.15 bis 18.45 Uhr jeweils um xx.15 und xx.45 angeboten. Eine Fahrt dauert acht Minuten.

Der Beginn war eher verhalten. Mit Anfragen, so Monika Hofer an der Talstation, sei man nicht gerade überhäuft worden, was aber mit positiven Begegnungen und Erfahrungen verbunden gewesen sei. So konnte man sich besser eingewöhnen und mit den getroffenen Massnahmen vertraut machen.