Aktuelle Arbeiten an den Wanderwegen in Glarus Nord

Auf dieses Frühjahr hin führte die Gemeinde Glarus Nord zwei Projekte aus, welche für das neue zusammenhängende Wanderwegnetz der Gemeinde Glarus Nord im Tal einen Mehrwert darstellen. Die Witterungsumstände der vergangenen Monate stellt das Ressort Wald und Landwirtschaft bei der Instandstellung der Gebirgswanderwege indes vor Herausforderungen.




Im Bereich Bahnhof Ziegelbrücke Richtung Grynau erstellte das Ressort Wald und Landwirtschaft ein 600 Meter langes und 1,2 Meter breites Wanderwegstück. Durch diesen neuen Wegabschnitt wird nicht nur der bestehende Wanderweg von der Strasse auf den Kiesweg umgelegt. Vielmehr erhöht sich dadurch auch die Schulwegsicherheit für die Schülerinnen und Schüler der Schule an der Linth. So kam der Projektanstoss denn auch durch die Glarner Gemeinnützige, welche im vergangenen Jahr auf die Gemeinde zugekommen war. Die Kosten für das neue Wegstück, welches durch die Biltner Firma Konrad Kamm Naturstrassenunterhalt erstellt wurde, belaufen sich auf 45 000 Franken.

Aufwertung eines beliebten Wanderwegstücks

Der Wanderweg «Linthwuhr Näfels» erfreut sich bei der Bevölkerung grosser Beliebtheit und wird entsprechend oft begangen. Nachdem dieser Wanderweg in den vergangenen Jahren zunehmend Sanierungsbedarf aufwies, beauftragte die Gemeinde die Firma Stucki AG, Näfels, mit der Sanierung. Hierbei stellte man den gesamten Wanderweg auf einer Länge von 1,8 Kilometern ab Spinnereisteg bis zur Gemeindegrenze im Tschachenwäldli instand. Auch hier beliefen sich die Kosten auf rund 45 000 Franken.

Bei der Realisierung stellten die schwierigen Bodenverhältnisse die grösste Herausforderung dar: Der nasse Boden liess nur Arbeiten in gefrorenem oder sehr trockenem Zustand zu, was die Ausführung in Etappen notwendig machte. Im Anschluss an die Arbeiten musste der Weg zur Aushärtung für eine Dauer von rund zehn Tagen abgesperrt bleiben. Trotz Sperrung wurde dies von einigen wenigen Passanten nicht respektiert: Die vor Ort aufgestellte Absperrung wurde mehrfach entfernt und in einem Fall in den angrenzenden Bach geworfen.

Ein bisschen Geduld benötigt es in diesem Jahr auch bei der Instandstellung der Bergwanderwege: Der Wetterumschwung im April mit heissen Temperaturen bis ins hohe Gebirge führte zur vollständigen und sofortigen Freilegung sämtlicher Wanderwege. Die Gemeinde benötigt daher vermehrt Zeit, ehe alle Wanderwege instand gestellt werden können. Zum Voraus möchte die Gemeinde für das Verständnis danken.