ALDI nähert sich dem Glarnerland

Am Donnerstag, 4. September, eröffnet der Discounter ALDI Suisse in Schänis seine mittlerweile 74. Filiale. Auf die Kundschaft wartet ein heller, moderner Verkaufsraum mit rund 800 Standardprodukten des täglichen Bedarfs.



Pessesprecher Svend Bradke präsentiert eines der vielen Eigenprodukte von ALDI (Bild: ehuber) Die neue ALDI-Filiale in Schänis (Bild: ehuber) So präsentiert sich die neue ALDI-Filiale von Innen (Bild: ehuber)
Pessesprecher Svend Bradke präsentiert eines der vielen Eigenprodukte von ALDI (Bild: ehuber) Die neue ALDI-Filiale in Schänis (Bild: ehuber) So präsentiert sich die neue ALDI-Filiale von Innen (Bild: ehuber)

Um 08.30 Uhr wird die ALDI-Filiale in Schänis ihre Türen mit einer Verkaufsfläche von rund 1 000 m2 eröffnen. Mit günstigen Preisen, einer gewohnt übersichtlichen Ladengestaltung und dem bewährten ALDI-Konzept, möchte man nun die Herzen der Kundschaft gewinnen. Bei ALDI geht es um die Abdeckung des täglichen Bedarfs, wie es schon in den Ursprüngen des Unternehmens war. Der Albrecht-Discount hatte seine Ursprünge im 1913 gegründeten Lebensmittelgeschäft der Gebrüder Karl und Theo Albrecht in Essen, die mit einer ersten Standardisierung von Verpackungseinheiten eine gute Versorgung sicherstellen wollten. 2005 wurde eine erste ALDI-Filiale in der Schweiz eröffnet.


Dauertiefpreise statt Aktionen


Wie Bradke erklärte, ist die Strategie von ALDI in einem schlichten Motto zusammen gefasst, auf das die gesamte Strategie des Discounters ausgelegt ist: Topqualität zu dauerhaft günstigen Preisen. „Dabei darf der niedrige Preis nie zu Lasten der Qualität erreicht werden“, liess er wissen. Dass man Vertrauen in die Qualität der angebotenen Waren hat, möchte man mit einer Geldzurückgarantie unterstreichen. Dauerhaft heisst, dass auf Aktionen der Standardprodukte verzichtet wird und stattdessen eine Konstanz bei niedrigen Produktpreisen angestrebt ist. Durch ein streng durchdachtes Logistiksystem von der Verpackung über Transport und Präsentation bis zur schnellen Kassenabwicklung, über die Standardisierung der Filialen und den Gestaltungsfreiraum bei Eigenprodukten lasse sich aber viel Geld einsparen, was dann über den Preis direkt der Kundschaft zugute komme. Den Durchschnittskonsument als Grundlage annehmend, gibt es hier eine beschränkte Sortimentstiefe, d. h. nicht mehrere verschiedene Produkte einer Gattung von unterschiedlichen Herstellern. Wechselnde Spezialangebote ergänzen das Standardsortiment zwei Mal pro Woche.


Nahversorger für die ganze Schweiz


Hier möchte man langfristig ein attraktiver Nahversorger werden, d.h. eine möglichst dichte Filialansiedlung in der gesamten Schweiz – nah bei den Kunden aufbauen. Man könne sich bei ALDI Suisse durchaus vorstellen, auch in Glarus eine weitere Filiale zu eröffnen.
In dem bisherigen Filialnetz und dem Gesamtunternehmen werden nach wie vor immer wieder Mitarbeitende auf allen Stufen des Unternehmens gesucht, liess Bradke zudem wissen. Ausserdem engagiert sich ALDI Suisse auch in der Lehrlingsausbildung.