Alle heiss auf die Podestplätze

Am Samstag fanden sich auf der Schiessanlage Matt in Schwanden die Schützen mit ihren Sportgeräten den Stutzern und Standard- und Armeegewehren zur 2. Runde der diesjährigen Glarner Gruppenmeisterschaften ein. In zwei Kategorien scheinen bereits Vorentscheidungen gefallen zu sein.




Am Samstagmorgen nahmen bei tollen äusseren Bedingungen die Sportgewehrschützen die 2. Runde der Glarner Gruppenmeisterschaften in Schwanden in Angriff. Im Feld A legte die Gruppe von Linthal-Auen 1 (963 Pkt.) ein Polster von 12 Punkten vor. Mit 951 Zählern konnten die Titelverteidiger von Luchsingen Feld 1 (951) als einzige Mannschaft dem Effort der Linthaler einigermassen mithalten. Die beiden Gruppen aus Glarus Süd distanzierten die Unterländer Schützen schon mit 27 bzw. 15 Zählern. Mit dem ausgezeichneten Durchschnitt von 192,6 Punkten haben die Gruppenschützen Res Stüssi, Christoph Kamber (je 195 Pkt.), Josef Gisler (193), Brigitte Ryser (191) und Fredi Ronner (189) von Linthal-Auen 1 eine klare Führung im Zwischenklassement übernommen. Nachfolgend die jungen Schützen aus Luchsingen mit Mischa Armati, Gina Landolt und Jasmin Gaus bilden zusammen mit Peter Armati und Markus Ramseier eine erfolgsversprechende Truppe. Für die Teams mit Näfels Militär (936), Niederurnen Stand 1 (936), Bilten Feld 1 (934) und Linthal-Auen 2 (934) geht das Gerangel um den nächsten Podestplatz erst richtig los. Sieben von 12 gestarteten Teams dürften sich für einen der fünf Quotenplätze der Schweizerischen Hauptrunden Hoffnungen machen.

Müller, Kamber und Stüssi top

Für die besten Einzelleistungen sorgten Niklaus Müller, Näfels MSV (196) Christoph Kamber und Res Stüssi beide von Linthal-Auen 1 mit je 195 Zählern von möglichen 200 Punkten.

Schwieriger Nachmittag

Im Gegensatz zum Morgen hatten es die Wettstreiter der 2. Runde der Glarner Gruppenmeisterschaften der Felder D und E viel anspruchsvollere Bedingungen. Der stetig wechselnde Wind trug zu dem eher mässigen Gesamtskore der Mannschaften bei.

Im Feld D hinterliess die Gruppe Näfels MSV 1 den stärksten Eindruck. Mit 681 Punkten distanzieren Ernst Landolt, Walter Gallati, Röbi Eberle, Ruedi Kummer mit Albert Gallati die Widersacher von Linthal MSV 1 (675), Ennenda SG 1 und Bilten Feld 1 (je 673) um sechs Punkte. In der Kategorie der gemischten Armeegewehre, wo auch die modifizierten Sturmgewehre 1957 zulässig sind, ist bezüglich Final noch alles offen. «Im Feld D wird mit einem schlechten Rundenresultat schnell eine Gruppe nach hinten durchgereicht. Es müssen nochmals 10 Resultate geliefert werden. Hier ist bezüglich Glarner Meister und Teilnahme an den Schweizer Gruppenmeisterschaften noch alles offen», erklärte Silvio Freitag, der für den Glarner Kantonalschützenverein die Resultaterfassung im Griff hält.

Feld E

Die Top-Anwärter für den Meistertitel Linthal-Auen 1 und Niederurnen Stand 1 liessen in Schwanden nichts anbrennen und legten schon mal mächtig vor. Die Linthaler mit 672 Zählern und Niederunen Stand (669) konnten aufgrund des Windes unmöglich auf die Bestmarken der vergangenen Jahre anknüpfen, aber die erbrachten Resultate geben Gewissheit, dass die Gegner nach diesem Samstag einen beruhigenden Rückstand aufweisen. Die nächsten Verfolger Linthal Feld 1 (659) und Engi-Matt 1 (645) konnten klar distanziert werden. Mit der nötigen Routine und cleverness sollte man die Podestplätze nicht mehr aus der Hand geben. Den verbliebenen Teams bleiben aber noch Hoffnung für einen der fünf Hauptrundenplätze.

Peter Knobel stark

«Von 135 Schützen konnten lediglich Peter Knobel, SV Nieder-Oberurnen (145) und Ernst Landolt, Näfels MSV (143) die 140 Punkte übertreffen. Dies zeigt, dass nachmittags schwierige Bedingungen herrschten», stellte Silvio Freitag fest.

Am 26. Mai 2018 geht es für die qualifizierten Gruppen zum Finale nach Glarus. Die Gruppenresultate der 2. Runde werden nun in die 3. und 4. Runde mitgenommen und mit jenen dann addiert. Für Spannung um die Medaillen- und 14 Quotenplätze ist allemal gesorgt. Resultate unter www.glksv.ch.