… Alle Wege führen nach Rom

… so auch für eine Gruppe neugefirmter Jugendlicher aus Niederurnen/Bilten und Oberurnen. Sie begaben sich auf die Spuren des Ursprungs der römisch-katholischen Kirche zum Abschluss ihres Firmjahres.

Auch die Wege der Apostel Petrus und Paulus führten nach Rom, um die Botschaft von Jesus Christus auszubreiten. Das damalige römische Reich besass ein riesiges, gut ausgebautes Strassennetz, bei dem viele Hauptwege im Zentrum von Rom zusammenliefen. Von hier aus steuerte Rom ein riesiges Imperium.

 



… Alle Wege führen nach Rom

Unter der Führung von Diakon Peter Dinter und Pfarrer Josef Karber machten sich die jungen Nieder- und Oberurner auf die Suche im antiken Rom nach Hinweisen der ersten Christen. Das Christentum breitete sich durch die Apostel aus und wurde zunehmend verfolgt und unterdrückt, da es die Verehrung/Vergöttlichung der römischen Kaiser ablehnte.

Antikes Rom

In einer eindrücklichen Führung wurde uns vom damaligen Leben der Römer berichtet. Auf der Via Sacra, der Hauptstrasse des antiken Roms begaben wir uns durch das Forum Romanum, das einst das politische, religiöse und wirtschaftliche Zentrum Roms war. Beeindruckt hat das monumentale Kolosseum, das grösste, je erbaute Amphitheater, welches an die Gladiatorenkämpfe erinnert. In den Katakomben, den unterirdischen Grabanlagen trafen sich die verfolgten Christen heimlich, um ihre Gottesdienste zu feiern.

Christliches Rom

Ein Name tauchte auf der Entdeckungsreise durch Rom immer wieder auf und verbindet das antike mit dem christlichen Rom: Kaiser Konstantin der Grosse. Unter seiner Herrschaft wurde die Christenverfolgung im Jahr 313 n. Chr. aufgehoben. Er gab der Kirche ihren Besitz zurück und förderte den Aufstieg des Christentums zur vorherrschenden Staatsreligion.

Seine Statue fand sich im Vatikan wieder.

Die Gruppe besuchte an den letzten beiden Reisetagen das Zentrum der katholischen Kirche – den Petersdom, der über dem Grab des Apostel Petrus errichtet wurde.

Im Vatikan, dem Heiligen Stuhl, wurde uns von einem Gardisten u.a. die Geschichte der Schweizergarde erzählt. Wir erfuhren in der Kaserne und den Räumlichkeiten über den Alltag im Leben eines Gardisten und durften Spannendes entdecken.

Unvergessliches Erlebnis

Die gemeinschaftlichen Tage in Rom bleiben allen Beteiligten in bester Erinnerung.

Geschichte, Gemeinschaft, Spass und Italianità wurde gleichermassen genossen.

Ein herzliches Dankeschön den Kirchgemeinden Niederurnen/Bilten und Oberurnen, dass sie die Reise ermöglicht haben. Ein grosser Dank gilt auch Diakon Peter Dinter für die hervorragende Organisation der Reise sowie Patricia Jakober und Albert Tiefenauer und Pfarrer Karber für die unterstützende Begleitung.