Am Alterszentrum Bühli in Ennenda wird gebaut

Dass sich beim und ums Alterszentrum Bühli in Ennenda etwas tut, ist unübersehbar. Ein Teil des Geländes ist deutlich sichtbar abgesperrt, ein Kran wurde aufgebaut, es sind Baufachleute im Einsatz. Verlegt wurde der Haupteingang, den Zugang zu den Alterswohnungen muss man ein klein wenig suchen. In der ersten Junihälfte erfolgte der Spatenstich.




In zwei Etappen werden Um- und Neubau realisiert. Im Alterszentrum Bühli entsteht das Kompetenzzentrum für demente Mitmenschen. Die Kosten sind auf maximal 10,6 Millionen Franken veranschlagt. Das bestehende Alterszentrum bietet für 52 Personen Platz, die unterschiedlich zu begleiten und zu pflegen sind. Realisiert wird eine Demenzabteilung, die für zwölf Personen geplant ist.

Im Moment wird am nördlichen Teil gearbeitet. Eingang, Cafeteria und Verbindung zu den Alterswohnungen werden umgestaltet, zum Teil auch vergrössert. Bis das verwirklicht wird, ist der Hauptzugang auf die Südseite verlegt worden.

Im Januar wird mit dem Neubau des Kompetenzzentrums Demenz begonnen. Im unteren Stock sollen neue Büro- und Lagerräume entstehen. Im ersten Stock wird die Abteilung für Demenzkranke realisiert. Dieser Neubau entsteht auf der südwestlichen Seite des bestehenden Alterszentrums. Er ist grösstenteils in den bestehenden Hügel eingebettet. Bewohnerinnen und Bewohner können sich drinnen und draussen frei bewegen. Der noch zu realisierende Garten umfasst rund 250 Quadratmeter. Alles ist möglichst optimal auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals abgestimmt. Im Mai 2020 soll das neue Zentrum bezogen werden. Realisiert wird das vor zwei Jahren erstprämierte Projekt von Julia Röder, Büro Nuak, Architekten in Zürich.