Infolge eines technischen Defektes trat beim Überdruckventil der Kälteanlage eine geringe Menge Ammoniak aus und wurde vom Wind in Richtung Süden getragen. Mit rund 20 Funktionären der Chemiewehr Glarus wurde das Gebiet um die Kunsteisbahn grossräumig abgesperrt und die ganze Anlage mit Wasser gekühlt. Vorübergehend wurden ca. 20 Personen in der näheren Umgebung evakuiert.
Zwei Personen mussten sich bei einem Arzt wegen Atemnot und entzündeten Augen ambulant behandeln lassen. Weiter standen Vertreter der Abteilung Umweltschutz und Energie sowie Funktionäre der Kantonspolizei Glarus im Einsatz. Die Anlage wurde anschliessend von zwei Kältetechnikern wieder in einen sicheren Zustand überführt.
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