Regula Eschle Wyler wird genau wie Bruno Wyler-Eschle in Schwanden und in Ennenda wirken. Es gab einige Reden, gehaltvolle musikalische Einlagen mit der Harfenistin Joelle Wachsmuth und Anita Frischknecht, Orgel und Gelegenheit zum Verweilen. Die Amtseinsetzung erfolgte durch Vizedekan Pfarrer René Hausheer-Kaufmann im Rahmen einer feierlichen, durch kirchenrechtlich vorgegebenes Prozedere.
Ratspräsident Ivo Oertli hatte eine ganze Reihe von Gästen zu begrüssen. Dazu gehörten Ratsmitglieder aus den Nachbargemeinden und dem Kantonalen Kirchenrat, das Kollegium aus Schwanden, wo die beiden Pfarrleute in verschiedenen Funktionsbereichen ebenfalls wirken, Vertreter der Katholischen Landeskirche, viel Kirchgänger aus der Gemeinde und weitere Personen, die sich mit Ennenda verbunden wissen. Pfarrer Bruno Wyler und die Gottesdienstbesucher vernahmen, wie Vizedekan René Hausheer einführte, auf fundamental Bedeutsames hinwies. Er setzte die Arbeit dem Führen eines Kirchenschiffs gleich, tat dies in seemännisch korrekt anklingender Art. Er wies auf die Vielfalt an Aufgaben hin, die einfühlend und kreativ anzupacken und zu erledigen sind. Es wurde in sinnrichtiger Art auf die Kirchenverfassung unserer Landeskirche hingewiesen. Seelsorge, Unterweisung, Diakonie, Gottesdienstliches und anderes fanden damit Erwähnung. Musikalisches war hoch willkommen, wurde mit Anteilnahme aufgenommen.
Pfarrer Bruno Wyler führte mit sympathischer Deutlichkeit in die Vielzahl an Aufgaben und Verpflichtungen ein. Mit Teilen seiner Predigt setzte er Impuls zum Gespräch in den Kirchenbänken und ermunterte, Wesentliches den Gottesdienstbesuchern mitzuteilen. Das Pflegen der Gemeinschaft, anteilnehmendes Suchen und Helfen, Nachhaltigkeit sollen zu jedem Leben gehören, wollen und müssen gepflegt sein. Es war ein ehrliches, umfassendes Ausführen. Pfarrer Bruno Wyler äusserte sich zum Geschehen am See Genezareth, zur Arbeit der Jünger, zum damaligen Handeln, das bis heute Bedeutung hat. So war einiges einbezogen, was auf einem grossformatigen Bild in farbenreicher Vielfalt unübersehbar enthalten war.
Ivo Oertli hiess Regula Eschle und Bruno Wyler gleichermassen herzlich willkommen. Er freute sich auf gemeinsames Erarbeiten und Werden in Schwanden wie in Ennenda.
Ergreifend waren die Amtseinsetzung. Das Miteinander wurde bildlich dargestellt.
Man blieb beim sorgsam vorbereiteten Apéro im Kirchenschiff gerne beisammen – mit der Überzeugung, dass ein positives Miteinander gelebt und erlebt werden kann.
















