An der Premiere gab es für die Glarner keine Medaille

Der Kanton Glarus startete erstmals am Schweizer Kleinkaliber-Verbandsmatch in Schwadernau unter dem Patronat des Fridolins. Die Glarner Elite-Vertreter vergaben die Chance auf Edelmetall.




Die Kleinkalibersaison fand mit dem Schweizer Verbandsmatch ihr Ende. Die Glarner Vertreter des Kantonalschützenverbandes waren nur in der Elitekategorie anzutreffen. Beim Nachwuchs konnte aufgrund eines Auslandaufenthalts keine Gruppe an den Start geschickt werden. Julian Bellwald und Tim Landolt konnten dennoch starten – nämlich mit den Eliteschützen.

Kniend im Fahrplan

Gerne hätten die vier Glarner bereits gezeigt, dass unter der neuen Führung auch Podestplätze erzielt werden können. Nach den 20 Schuss kniend standen die Chancen gar nicht so schlecht, bewegte sich das Quartett stets zwischen dem 4. und 6. Zwischenrang. André Eberhard gelang mit 195 Punkten ein fabelhafter Start. Auch Julian Bellwald (188), Roman Portmann (187) und Tim Landolt (185) begannen gut. Dann nahm mit dem Liegendteil das Unheil seinen Lauf. Keiner der vier konnte das Gewohnte abrufen. Landolt (194), Bellwald und Eberhard (je 193) und Portmann (190) blieben unter den Erwartungen.

Potenzial wäre vorhanden

Zwar konnten sie noch auf einen Podestplatz hoffen, doch hätte dem Quartett ein perfekter Stehendteil gelingen müssen. Julian Bellwald begann mit 182 Punkten, ehe Tim Landolt mit 183 Ringen aufwartete. André Eberhard und Roman Portmann übernahmen den Schlussdurchgang und versagten. Bei Eberhard (178) und Portmann (175) war die Luft draussen. Mit 560,750 Durchschnittspunkten verpassten die Glarner eine Medaille um 6,679 Zähler, wobei ein Podestplatz durchaus machbar gewesen wäre.