Anpassung der Besoldungen für das Jahr 2009

Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, auf den Besoldungen der Behördenmitglieder, der Staatsbediensteten und der Lehrerschaft auf den 1. Januar 2009 eine generelle Anpassung von zwei Prozent zu gewähren. Zudem soll für die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung und des Kantonsspitals ein Prozent der jeweiligen Lohnsummen für individuelle Lohnerhöhungen vorgesehen werden.



Der Regierungsrat beantragt dem Landrat eine Lohnerhöhung der Behördenmitglieder
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat eine Lohnerhöhung der Behördenmitglieder

Zusätzlich sollen die Mittel für den automatischen Stufenanstieg bereitgestellt werden. Die Kosten für die Behörden, kantonale Verwaltung, Kantonsspital und Lehrerschaft für die generelle und individuelle Lohnanpassung betragen 3,3 Mio. Franken; für die automatischen Erfahrungsstufenanstiege in Verwaltung und Kantonsspital belaufen sie sich auf 0,4 Mio. Franken, also total rund 3,7 Mio. Franken.

Die Teuerung ist dieses Jahr stärker als in den Vorjahren angestiegen, es besteht zudem nach wie vor Nachholbedarf bei den Besoldungen der kantonalen Angestellten. Dieser Tatsache soll im Rahmen der verbesserten Möglichkeiten des Kantons Rechnung getragen werden. An einer Aussprache zwischen der regierungsrätlichen Personalkommission und den Personalvertretungen (VGSG und LGL) wurde über generelle und individuelle Lohnanpassungen auf den 1. Januar 2009 beraten. Auch wenn den Begehren der Verbände nicht in allen Teilen gefolgt werden konnte, wurden als Resultat der Aussprache die generelle Lohnanpassung um 1 Prozent und die individuelle Lohnanpassung um die automatischen Stufenanstiege für die Mitarbeitenden in Verwaltung und Kantonsspital erhöht, dies insbesondere als Zeichen der Wertschätzung gegenüber Angestellten und Lehrpersonen.