Anspruchsvoller Aufgabe mit Sorgfalt begegnen

Zur Vorberatung der beiden Landsgemeinde-Vorlagen zur Sanierung der lintharena sgu sowie zur öffentlichen Mitfinanzierung touristischer Kerninfrastrukturen hat das Landratsbüro am 29. August 2017 gestützt auf Artikel 58 der Landratsverordnung eine besondere Kommission eingesetzt. Diese hat ihre Arbeit organisiert, aufgenommen und befindet sich mitten in den Beratungen der anspruchsvollen Vorlagen.




Aufgrund der übergeordneten Bedeutung der betroffenen Infrastrukturen für Einheimische, Gäste und Wirtschaft sowie aufgrund der finanziellen Tragweite der beiden Landsgemeinde-Vorlagen hat das Landratsbüro die vorberatende Kommission unter anderem mit der Wahrung der «Gesamtsicht auf die Vorlagen» beauftragt. Nach der Klärung organisatorischer Fragen der Kommissionsarbeit und der Zusammenarbeit der Kommission mit den drei beteiligten Departementen sowie den Verantwortlichen der lintharena sgu und der beiden Sportbahnen Elm und Braunwald traf sich die Kommission am 22. September 2017 zu einer ersten Sitzung. Am 31. Oktober 2017 (lintharena sgu) bzw. am 21. November 2017 (touristische Kerninfrastrukturen) hat dann der Regierungsrat seine beiden Vorlagen zuhanden des Landrates verabschiedet. Bis zum 23. Februar 2018 sieht die Sitzungsplanung der Kommission insgesamt zwölf Sitzungstermine vor. Am 8. und 14. Dezember 2017 finden die fünfte und sechste Kommissionssitzung statt. Die aktuelle Planung der Kommission sieht eine Antragstellung an den Landrat zu den beiden Vorlagen Anfang Februar 2018 vor. Die Kommission geht ihre Arbeit mit grosser Sorgfalt und dem notwendigen Aufwand an. Dabei ist es der Kommission wichtig, vertieftes Hintergrundwissen aufzubauen sowie verschiedene Anspruchsgruppen in der Kommission anzuhören. Die Kommission setzt sich vertieft mit der Glarner Tourismuswirtschaft und ihrer Rolle in der Glarner Gesamtwirtschaft, den aktuellen Herausforderungen des Wintersports und der Sportbahnen in der Schweiz, den Zukunftsplänen der Verantwortlichen der beteiligten Unternehmen, dem Engagement in anderen Kantonen für Sport- und Bergbahnen, der Trägerschaftsstruktur von grösseren Sport- und Freizeitanlagen, der Konkurrenzsituation in den Bereichen Hallenbad sowie Wintersport und weiteren Themen im Umfeld der beiden Landsgemeinde-Vorlagen auseinander. Dabei interessiert sich die Kommission auch für sogenannte Best-Practice-Beispiele aus anderen Kantonen und Ländern.


An vier Sitzungen hat die Kommission zusätzlich zu den Positionen des Regierungsrates auch die Sichtweisen und Zukunftspläne der Verwaltungsräte der Genossenschaft lintharena sgu, der Sportbahnen Braunwald AG, der Sportbahnen Elm AG sowie der Gemeinderäte Glarus Nord und Glarus Süd angehört. Gleichzeitig hat die Kommission die Chance genutzt, sich mit den Verantwortlichen der erwähnten Institutionen auszutauschen. Damit achtet die Kommission auf Transparenz und einen ausgeglichenen Wissensstand aller Kommissionsmitglieder. Die Kommission setzt sich sorgfältig mit dem Umfeld der beteiligten Organisationen und den beiden regierungsrätlichen Vorlagen auseinander. Die Arbeit und die Sicherstellung der vom Landratsbüro geforderten Gesamtsicht fordern die Kommission stark. Sobald auf der Grundlage der regierungsrätlichen Anträge die konkreten Anträge der Kommission zuhanden des Landrates vorliegen, wird die Kommission wieder informieren.