Atelier-Aufenthalt in Berlin für Fridolin Walcher

Der Glarner Fotograf Fridolin Walcher kann vom März bis Juni 2013 für vier Monate in der Atelierwohnung der Zentralschweizer Kantone in Berlin wohnen.




Drei Kunstschaffende aus den Kantonen Luzern, Schwyz und Glarus können von November 2012 bis Oktober 2013 für je vier Monate in der Atelierwohnung der Zentralschweizer Kantone in Berlin leben und arbeiten. Von März bis Juni 2013 ist der 60-jährige Fotograf Fridolin Walcher aus Nidfurn der Glückliche, der von diesem Angebot Gebrauch machen kann.

Seit Juli 2003 bieten die Zentralschweizer Kantone (inkl. Glarus, jedoch ohne Zug, das ein eigenes Atelier in Berlin betreibt) ihren Kunstschaffenden diverser Sparten die Möglichkeit eines viermonatigen Aufenthaltes in der Atelierwohnung an der Auguststrasse in Berlin-Mitte. Das Stipendium beinhaltet die unentgeltliche Benützung der Wohnung sowie einen monatlichen Lebenskostenzuschuss.

Fridolin Walcher

Fridolin Walcher (*1951) war ursprünglich Reallehrer und ist seit 1991 freiberuflich als Fotograf für Publikationen, Ausstellungen und Industrie. Er ist Mitglied der Vereinigung fotografischer Gestalter (vfg). Walcher lebt zeitlebens in der engen Land- und kleinen Gesellschaft des Glarnerlandes und setzt sich in seinen Arbeiten damit auseinander. Die einzigartigen Felslandschaften des Glarnerlands, die er mit dem Bildband und der Ausstellung «Vertikale Ebenen» 2010 veröffentlicht und dem Blick auf die globalisierte Welt und ihre Auswirkungen auf die Menschen als Teil dieser Räderwelt sind Hauptthemen im Schaffen des Fotografen. Walchers grossformatige Felsbilder und Bilder leerer Fabrikhallen wurden von öffentlichen Institutionen angekauft, z.B. von der Schweizerischen Stiftung für Fotografie in Winterthur.