Im Rahmen der nationalen Fahrplanauflage, bei der die Öffentlichkeit und interessierte Kreise den Fahrplanentwurf für 2027 anschauen können, hat auch der Pendlerverein Glarus von der Möglichkeit der Mitwirkung Gebrauch gemacht. Zuhanden des Kantons Glarus reichte der Pendlerverein diverse Begehren ein, mit dem Ziel, den öffentlichen Verkehr im ganzen Kantonsgebiet attraktiver zu gestalten. Denn dadurch können die Strassen nachhaltig entlastet, dem Stau von Glarus Nord nach Glarus zu Pendlerzeiten aktiv entgegengewirkt und die Lebens- und Standortqualität gesteigert werden.
Erfreut nimmt der Pendlerverein die Ankündigung des Kantons zur Kenntnis, dass der Halt der S25 in Nieder- und Oberurnen ab Dezember 2026 wieder möglich sein soll. Weitere Änderungen sind jedoch nicht vorgesehen. Der Pendlerverein fordert daher erneut die Einführung des ganztägigen Halbstundentakts im ganzen Kantonsgebiet, insbesondere zwischen Schwanden und Elm sowie Schwanden und Linthal. In Glarus Nord sollen zumindest zu den Pendler-Stosszeiten die Busachsen auf einen 15’-Takt verdichtet werden, um mehr Platz im Bus zu schaffen und um in Ziegelbrücke einen Anschluss an die S2 herzustellen. Ebenso soll die Anbindung der Entwicklungsschwerpunkte in Glarus Nord z.B. am Flugplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zusammen mit den Firmen verbessert werden.
Der Pendlerverein Glarus setzt sich auch weiterhin für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Kanton Glarus und für eine gute Anbindung an das nationale Bahnnetz ein. Ausblick: Er organisiert am Dienstag, 27. Okt. 2026, den 3. öV-Gipfel mit spannendem Impulsreferat mit Prof. Weidmann und einem Podium zu intelligenten Lösungen für die Glarner Mobilität. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.
Weitere Informationen auch zu den Fahrplanbegehren unter www.pendlerverein.ch




