Auf dem DenkWeg die Achtsamkeit erfahren

Eine überaus grosse Gästeschar hat bei prächtigem Wetter am Freitagnachmittag den neuen DenkWeg mit acht Stationen in Filzbach eröffnet.




Nach der Begrüssung der vielen Gäste durch Christian Zimmermann, Präsident Kerenzerberg Tourismus, gab Gemeindepräsident Martin Laupper praktisch als eine seiner letzten Amtshandlungen seiner Freude Ausdruck, dass er diesen Weg miteinweihen dürfe. Er zitierte Aussagen berühmter Persönlichkeiten wie Albert Einstein, René Descardes, Henri Ford oder Platon und kam dabei so richtig ins Philosophieren über diesen Kraftort.

Kantonsschüler haben mitgeholfen

Für Frau Landesstatthalter Marianne Lienhard bedeutet dieser DenkWeg einen weiteren wichtigen Schritt im Glarner Tourismus. Sie erwähnte auch, dass ein Beitrag aus dem Tourismusfonds zur Realisation des Weges beigetragen habe.

Da einige Lernende der Kantonsschule Glarus nach dem Motto «Kunst am Baum» zahlreiche Objekte am Weg gestaltet und installiert haben, war auch Rekord Peter Aebli an der Eröffnung anwesend. Er zeigte sich dankbar darüber, dass Schülerinnen und Schüler mit diesem Projekt einmal aus dem Elfenbeinturm ausscheren konnten.

Hannes Hochuli, der sich stark für den Weg engagiert hat, stellte Idee und Ziel der bereits 2015 lancierten DenkWerkstatt vor. Zu diesem innovativen Angebot im Schweizer Seminartourismus gehören fünf Seminarhotels, zehn DenkOrte, eine DenkBahn und neu nun der DenkWeg.

Acht Stationen in einer Acht liegend

Nach diesen Worten durften Marianne Lienhard, Martin Laupper und Christian Zimmermann ein Band durchschneiden und den DenkWeg offiziell eröffnen. In Form einer Acht nimmt er das Wort Achtsamkeit wörtlich. Er umfasst acht Stationen und besteht aus einer Denk- und einer Achtsamkeits-Schlaufe. Alle Stationen sind mit einer Infotafel und einer Glarner Bank ausgerüstet. Einige Stationen haben es in sich. So müssen in Station eins drei Holzbalken zu einem überdimensionalen Doppelkreuz zusammengesteckt werden oder bei einer andern sollten neun Punkte mit einer Linie verbunden werden ohne abzusetzen. Mehr dem Plausch und dem Entspannen dienen andere Posten wie die grosse Nestschaukel, der Barfussweg, die riesige Stimmgabel oder der vermutlich grösste Betruf-Trichter der Schweiz.

Wanderzeit und Wettbewerb

Die Gehzeit für die Denk-Schlaufe beträgt 45 bis 60 Minuten, jene für die Achtsamkeits-Schlaufe 30 bis 45 Minuten. Für den ganzen Weg benötigt man also rund 90 Minuten. Gestartet wird beim grossen Parkplatz beim Sportzentrum und Hotel-Restaurant Kerenzerberg. Von dort aus ist der ganze Weg beschildert. Beim Wandern auf dem neuen DenkWeg kann man auch an einem Online-Wettbewerb teilnehmen, wobei mehrmals jährlich Gutscheine der drei Filzbacher Seminarhotels winken.