Auf den Mugg gekommen

Traditionsgemäss treffen sich die Netstaler und Molliser Turnveteranen und -veteraninnen einmal jährlich zu einem geselligen Ausflug. Heuer organisierte Netstal einen abwechslungsreichen Tag beim Zirkus Mugg in Betschwanden.



Die Netstaler und Molliser Turnveteranen/-innen schnupperten Zirkusluft und genossen das gesellige Beisammensein. (Foto: zVg)
Die Netstaler und Molliser Turnveteranen/-innen schnupperten Zirkusluft und genossen das gesellige Beisammensein. (Foto: zVg)

Der Mittwoch, 12. August, bleibt den Turnveteranen m/w nicht nur als heisser Sonnenfinsternis-Tag in Erinnerung, sondern auch als gelungenes Zusammensein im Zirkus Mugg. Je nach Fitnessgrad – von topfit bis knackig – trafen die 33 Veteranen per Velo, Zug oder Auto in der Zirkusstadt ein. Nach dem von den Netstalern offerierten Cocktail, der entweder auf dem Karussell oder in der «Zirkusbeizli Gartenwirtschaft» genossen wurde, lud Stephan Muggli zu einer Führung ein und wusste einiges zu erzählen.

Wie alles begann

2005 gründete Clown Urs Muggli, alias Mugg, zusammen mit seinen Söhnen Stephan und Ischa in Engi den Zirkus Mugg. Sie restaurierten alte Zirkuswagen und boten vorerst Zirkuslager für Kinder an. 2012 zogen sie an den jetzigen Standort in Betschwanden. Und das Angebot wuchs und wuchs. Als Mugg 2019 völlig unerwartet starb, übernahmen die beiden Söhne zusammen mit ihren Frauen Milu und Darinka den Zirkus. Heute ist «Mugg» ein Begriff, der nicht nur für Zirkuscamps steht, sondern auch Klassenlager, Projektwochen, Firmenessen, Weihnachts-Varietés und vieles mehr anbietet. Nach wie vor wird fast alles von den «Muggs» in der grossen Werkstatt und «Schneiderei» selbst her- oder instand gestellt. Zum Glück hat Ischa Schreiner gelernt … Das neuste Projekt «Treffpunkt für alle Generationen», ein frei zugänglicher Begegnungsort für die gesamte Bevölkerung, ist noch auf viele Spenden angewiesen. Mehr darüber: zukunft.mugg.ch

Schlemmen und staunen

Nach der eindrücklichen Führung war schlemmen angesagt. Was das «Mugg-Team» aus seinem «Küchen-Zirkuswagen» hervorzauberte – regional und bio – war «uhfein». Hinzu kam, dass das Personal jederzeit lächelnd alle Wünsche erfüllte. Das Tüpfchen auf dem i war Milu, die mit ihrem Charme und den Kunststücken die Turnveteranen faszinierte und im Zirkuszelt ins Schwitzen brachte. Aber es war trotzdem ein «cooler» Anlass, der in guter Erinnerung bleibt.