«Im Fernsehen hatte ich immer nur kurze Einsätze, in meinem Soloprogramm habe ich natürlich viel mehr Zeit zum Entfalten», meint Frölein Da Capo zu ihrem kommenden Auftritt in der lintharena in Näfels. Die aus der Sendung «Giacobbo/Müller» bekannte Künstlerin verbindet dabei virtuos Musik und Comedy. Dabei hält sie sich nicht gerne mit einem sturen Programm auf. «Ich bin sehr spontan, das will ich auch auf der Bühne zeigen.» So kann es sein, dass ein neues Musikstück eingestreut wird, oder dass sie auf aktuelle Geschehnisse eingeht. «Ich geniesse den Raum und die Möglichkeiten, die ich auf der Bühne habe.»
Von der Musikerin zum Comedian
Ursprünglich kommt Irene Brügger-Hodel aus der musikalischen Ecke, spielte in unterschiedlichen Formationen. «Irgendwann merkte ich, dass ich etwas ZArtikelusätzliches brauche: Ein Alleinstellungsmerkmal.» Dass in der öffentlichen Betrachtung die Comedy stärker gewichtet wurde, hat sie dann aber auch eher überrascht. Im Jahr 2007 habe sie mit der Person Frölein Da Capo begonnen und gleich einige renommierte Comedy-Preise gewonnen. «Und dann kam die Anfrage vom Schweizer Fernsehen.» Aber auch in dieser Zeit hatte sie weiter Auftritte in der ganzen Schweiz, meist zwei in einer Woche. «Mit zwei Kindern ist das nicht immer einfach, aber mein Mann unterstützt mich sehr.» Dafür gönne sie sich eine ausgiebige Sommerpause für die Familie, aber auch für neue Ideen.
Ein-Frau-Orchester
Der Künstlername kam von der Technik, wie sie die Musik live einspielt. Direkt auf der Bühne nimmt sie eine Sequenz mit einem Instrument auf und kann es dann immer wieder in einer Schlaufe, einem sogenannten Loop, laufen lassen. «Immer wieder vom Anfang an, also Da capo al fine.» Dadurch erreicht sie als Ein-Frau-Orchester eine klangliche Tiefe und Vielfalt, die es nur selten auf Schweizer Bühnen zu hören gibt, vor allen nicht mit der feinen humoristischen Note. Davon kann man sich am am 12. März in der lintharena selber ein eigenes (Klang)bild machen.
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