Aufbruchstimmung im Glarnerland

2. LinthKongress zum Thema „Touch the Future – Back to Europe“

Am 4. Oktober 2007 wird der zweite LinthKongress im glarnerischen Näfels über die Bühne gehen. Fachleute aus Wirtschaft und Politik referieren zu Themen wie Standortfaktoren von Morgen und Interkulturelle Kompetenz.



2. Linthkongress zum Thema "Touch the future - Back to Europe": am 4. Oktober in der linth-arena sgu in Näfels (Bild: ehuber)
2. Linthkongress zum Thema "Touch the future - Back to Europe": am 4. Oktober in der linth-arena sgu in Näfels (Bild: ehuber)

Ein Interview mit Heinz Martinelli, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Arbeit des Kantons Glarus:

Was ist das Ziel des zweiten Linthkongress?

Heinz Martinelli: Anknüpfend an den grossen Erfolg vor zwei Jahren, möchten wir wiederum die Region Linth im Standortmarkt positionieren und Aufmerksamkeit erregen, um mögliche Investoren oder Auftraggeber für die Region zu interessieren. Zudem möchten wir die im Kanton spürbare Aufbruchstimmung fördern und die regionale Bevölkerung anregen, neue Wertschöpfungs-Ideen zu kreieren. Ein Kongress, der sich durch ein attraktives Programm mit hervorragenden Referenten, einer einmaligen Atmosphäre sowie natürlich etwas «Surprise» auszeichnet und so auch eine ideale Plattform für Networking bietet.

Wie war das Echo auf den ersten Kongress vor zwei Jahren?

Heinz Martinelli: Es freut mich sehr, sagen zu können, dass dies durchwegs positiv ausgefallen ist! Viele Gäste waren überrascht vom fesselnden Ambiente, den namhaften Referenten und dass ein solcher Anlass im Kanton Glarus stattfindet. Gäste aus anderen Kantonen oder dem Ausland waren bezaubert von der Glarner Bergkulisse, erfreut über die Gastfreundlichkeit der Glarner und begeistert vom hohen Niveau des Anlasses.

Wieso organisiert ein kleiner Kanton wie Glarus einen Kongress mit Leuten aus der Weltwirtschaft?

Heinz Martinelli: Viele Glarner Firmen sind weltweit tätig und rund 80 % der im Kanton Glarus generierten Erzeugnisse werden exportiert. Zudem spielen Globalisierung und die Vernetzung der Unternehmer, nicht nur innerhalb des Kantons, zunehmend eine wichtige Rolle. Ausserdem soll, wie bereits erwähnt, die Region Linth im Standortmarkt positioniert werden, um Auftraggeber auf das Glarnerland aufmerksam zu machen und Investoren für unsere Region zu interessieren. Dieser Kongress bietet den regionalen Unternehmern sowie allen übrigen Teilnehmern eine ideale Plattform, sich auszutauschen, zu vernetzen oder bestehende Beziehungen zu vertiefen.

Welche Bedeutung hat der Kanton Glarus wirtschaftlich schweizweit?

Heinz Martinelli: Nicht nur schweizweit, sondern weltweit sind Glarner Firmen bekannt, man denke nur mal an Electrolux Schwanden AG, Kunststoff Schwanden AG, Netstal-Maschinen AG, Nivatec AG, Confiseur Läderach AG, Grünenthal Pharma AG, um nur einige Glarner Firmen aus verschiedenen Branchen aufzuzählen. Natürlich spielt der Kanton Glarus im wirtschaftlichen Geschehen in der Schweiz und weltweit eine kleinere Rolle. Ein afrikanisches Sprichwort sagt jedoch sehr schön, dass erst wenn viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten, viele kleine Schritte tun, sich die Welt verändert.

Zum Programm:
Im ersten Block am Nachmittag des 4. Oktobers werden die Glarner Regierungsrätin Marianne Dürst, Dr. André Schneider, Managing Director und COO des World Economic Forum (WEF), Adrian Schmassmann, Verwaltungsratspräsident von Katadyn Holding AG und Annette Schömmel, CEO von arthesia AG und Verwaltungsratsmitglied von Kuoni Travel Holding Ltd. referieren. Im zweiten Teil spricht Thomas Hanan, Head of Sales von Google Switzerland und Prof. Dr. Thomas Zweifel, ein Glarner der in New York lebt.

Als Moderatoren wirken Prof. Dr. Iwan Rickenbacher, Kommunikationsberater und Roger Rhyner, Mitglied der Geschäftsleitung von Radio Zürisee. Mit „Touch the Future – back to Europe“ wollen die Veranstalter gemeinsam mit den Referenten einen Blick in die Zukunft wagen und zugleich die Herausforderungen darin erkennen.

Hauptsponsor dieses Events ist die Glarner Kantonalbank

Infos und Anmeldungen unter: www.lintkongress.ch