Ausdruck starker Emotionen und Gefühle

Bereits zum zweiten Mal nach 2008 konnte Daniel Aebli, Leiter der GLKB-Filiale in Näfels, Gäste zur Vernissage der Künstlerin Judith Katharina Berchtold-Kündig am Hauptsitz der Glarner Kantonalbank in Glarus begrüssen. Es sind ausdrucksstarke Bilder, die Geschichten erzählen oder den Betrachter zum Nachdenken animieren. Es gehört seit vielen Jahren zur Tradition, dass die Bank ihre Räumlichkeiten Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung stellt.




«Ein Rundgang durch die verschiedenen Räume mit Bildern von Judith Berchtold-Kündig ist auch immer ein Blick in die Seele der Künstlerin.» Daniel Aebli forderte die vielen Gäste am Schluss seiner Laudatio auf, die Bilder von Menschen und von Tieren in ihrer Kraft und Ausdruck auf sich einwirken zu lassen.

Inspiration durch ihren Grossvater

In seiner Laudatio blickte Aebli kurz auf die erste Vernissage der Künstlerin im Jahre 2008 zurück. «Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich in meiner damaligen Begrüssung gesagt habe, dass die Künstlerin selber und mit ihren Bildern eine jugendliche Frische ausstrahlt.» Er sei damals überzeugt gewesen, dass sie in einer Frühphase ihres künstlerischen Schaffens steht. «Heute darf ich mich überzeugen, dass ich mit meiner damaligen Aussage voll ins Schwarze getroffen habe.» Die jugendliche Frische sei immer noch vorhanden und ihre Werke haben nach meinem persönlichen Eindruck noch weiter an Ausdruckskraft zugelegt und drücken starke Illusionen und Gefühle aus. Die Künstlerin wurde bereits in ihrer Jugendzeit von ihrem Grossvater, einem talentierten Freizeitkünstler, Kunstkenner und Kunstliebhaber zum Malen inspiriert. Sie habe in ihrem kreativen Elternhaus ideale Voraussetzungen gefunden, um sich gestalterisch zu entfalten. Erstmals habe sie sich mit ihren Frühwerken 2006 im Rahmen einer Mutter-Tochter-Ausstellung in die Öffentlichkeit gewagt.

Von kleinen Aquarell- zu grösseren Acrylbildern

«Anfänglich waren es Aquarellbilder in kleinerem Format, doch mit der Zeit wurden die Farben immer kräftiger und das Bildformat grösser.» Heute, so Aebli weiter, liege der Schwerpunkt der Künstlerin hauptsächlich auf der Acryltechnik. Treu geblieben sei aber die Künstlerin in der Art figürliche Begegnungen mit Menschen und durch Natur inspirierte Inhalte mit abstrakten Elementen zu verbinden. Energie tanke Judith Berchtold vor allem in der Natur, wodurch auch immer wieder sehr unterschiedliche Tierbilder entstehen. «Aber auch Begegnungen mit Menschen, Erlebnisse und Emotionen dienen ihr zur Inspiration ihrer ausdruckvollen Bilder.»

Die Ausstellung dauert noch bis zum 23. Mai 2013 jeweils von Montag bis Freitag 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr. Donnerstag bis 18.00 Uhr.