Zuerst ist alles wie üblich: eine liebevoll mit vielen Kerzen geschmückte Kirche, ein wunderschöner Weihnachtsbaum und viele Eltern, Grosseltern und Geschwister, die gespannt darauf sind, was die verschiedenen Religionsklassen eingeübt haben. Diese stehen schön brav mit Laternen auf den Treppen zu den beiden Emporen, das Licht wird gelöscht und eine weihnächtliche Stimmung breitet sich aus. Die Erst- und Zweitklässler singen, unterstützt von Organist Peter Bienz, lautstark das Lied «Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne». Pfarrer Bert Missal weist bei seiner Begrüssung darauf hin, dass es sich diesmal nicht um eine Weihnachts-, sondern um eine Adventsfeier handelt. Und so beginnt Szene eins mit der siebten Klasse in der stockdunklen Kirche: «Sigristin» Sara versucht, die erste Kerze am Adventskranz anzuzünden. Sie schafft es nicht und ruft um Hilfe. Mit Sirenengeheul kommen ein «Arzt» und ein «Feuerwehrmann» und zünden die Kerze an. Nach diesem kurzen Akt singen die Kinder und Erwachsenen «Wir sagen Euch an, den lieben Advent».
Ausserirdische und Reporter
In der zweiten Szene erscheinen die Drittklässler als Ausserirdische vom Beta-i-gueze Stern (Stern von Bethlehem) und fragen, ob sie mit Advent, das Ankunft bedeutet, gemeint seien. «Pfarrerin» Mia erklärt, dass wir uns im Advent auf den Geburtstag von Jesus vorbereiten und die Ausserirdischen checken, dass Gott deshalb bei ihrem Stern das Licht nun heller stellt.
In der dritten Szene kommen die Fünftklässler als Reporter, fragen die Sigristin nach News und wollen ein Foto von Gott machen. Doch Gott passt auf kein Foto. Trotzdem freuen sich die Reporter über die richtig gute Nachricht «Gott ist die Liebe». Dazu folgt das Lied «Komm sag es allen weiter».
Nun sind die Viertklässler im Strichmännchen-Kostüm an der Reihe und tanzen.
Pfarrer Missal richtet noch einige Wort an die Eltern, liest ein Gedicht und weist darauf hin, dass die Kollekte an «Ernährung Kinder Kongo» geht. Nach dem «Unser Vater» und dem Segen wäre eigentlich draussen noch Glühwein ausgeschenkt worden, aber weil das Wetter nicht mitmacht, wird darauf verzichtet.
















