Auswahl der Kunstschaffenden für Heimspiel 2024 steht fest

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des länderübergreifenden Ausstellungsformats Heimspiel stehen fest. Aus über 450 Bewerbungen haben die Kuratorinnen und Kuratoren der beteiligten Ausstellungshäuser 75 Künstlerinnen und Künstler sowie Kollektive ausgewählt. Unter den Ausgewählten sind auch die Glarner Künstlerinnen und Künstler Sarah Burger, Thomas Baumgartner und Gregory Tara Hari.



Old water, new tides – das Werk von Sarah Burger aus dem Jahr 2023. Die Glarner Künstlerin ist mit den Glarner Künstlern Thomas Baumgartner und Gregory Tara Hari (SG/GL) beim länderübergreifenden Ausstellungsformat Heimspiel 2024 vertreten • (Foto: zvg)
Old water, new tides – das Werk von Sarah Burger aus dem Jahr 2023. Die Glarner Künstlerin ist mit den Glarner Künstlern Thomas Baumgartner und Gregory Tara Hari (SG/GL) beim länderübergreifenden Ausstellungsformat Heimspiel 2024 vertreten • (Foto: zvg)

Alle drei Jahre verbindet das Ausstellungsformat Heimspiel Kunstschaffen aus sieben Ländern und Kantonen an fünf Ausstellungsorten. Heimspiel bietet eine Plattform für Künstlerinnen und Künstler aus Vorarlberg und dem Fürstentum Liechtenstein sowie den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, St. Gallen und Thurgau. Das länderübergreifende Ausstellungsformat zeigt die Vielfalt bildender Kunst in der Region und vernetzt Kunstschaffende und Institutionen. 

Die nächste Ausgabe von Heimspiel findet vom 14. Dezember 2024 bis 2. Februar 2025 im Kunstraum Dornbirn, Kunsthaus Glarus, Kunstmuseum St. Gallen, in der Kunst Halle St. Gallen und in der Webmaschinenhalle Werk2 in Arbon statt. Auf der Basis von 476 Bewerbungen haben die Kuratorinnen und Kuratoren der beteiligten Häuser Ausstellungskonzepte erstellt und dafür eine Auswahl von Künstlerinnen und Künstlern getroffen. Bei Heimspiel 2024 dabei sind auch aus dem Kanton Glarus Sarah Burger und Thomas Baumgartner sowie Gregory Tara Hari (SG/GL). 

Vielfalt dank unterschiedlichen Konzepten

Bei Heimspiel 2024 legen die beteiligten Häuser grossen Wert darauf, nicht nur eine gute Auswahl, sondern auch in sich stimmige und griffige Ausstellungskonzepte zu präsentieren. So setzt der Kunstraum Dornbirn bildhauerische Positionen unterschiedlicher Generationen in einen Dialog mit Ort und Raum. Das Kunsthaus Glarus lotet anhand des Begriffs der «Gestalt» die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit aus. Die Kunst Halle Sankt Gallen feiert unter dem Titel «Uncanny Unchained: The Power of Weird» das Absonderliche und hinterfragt damit gesellschaftliche Normen. Das Kunstmuseum St. Gallen wiederum inszeniert im Untergeschoss ein Reservoir der Kunst als Quelle der Ideen und Zuflucht für die Zukunft. In der Webmaschinenhalle Werk2 in Arbon widmet sich das Kunstmuseum Thurgau unter dem Titel «Der Stoff, aus dem die Gegenwart besteht» Arbeiten, die Kunst und aktuelle Diskurse miteinander verweben. Die fünf sehr unterschiedlichen Konzepte ergänzen sich hervorragend und unterstreichen die grosse Bandbreite und Vielfalt des regionalen Kunstschaffens.

173 Anmeldungen für die Offenen Ateliers

Bei der grossen Anzahl und hohen Qualität der Bewerbungen hatten die Kuratorinnen und Kuratoren keine leichte Aufgabe. Ihre Auswahl erfolgte nicht zuletzt im Hinblick auf konkrete raumspezifische Ausstellungskonzepte, die sie auf der Grundlage aller eingereichten Bewerbungen erarbeitet hatten. Die Anzahl der Bewerbungen lag leicht höher als bei der letzten Ausgabe vor drei Jahren (448). Sehr erfreulich ist zudem das grosse Interesse an den Offenen Ateliers: Bei der diesjährigen Ausgabe von Heimspiel werden 173 Kunstschaffende ihre Kunst im Rahmen von zwei Offenen-Atelier-Wochenenden einem interessierten Publikum zugänglich machen. Bei der erstmaligen Ausgabe 2021 waren es erst 70.