Das Kantonsspital Glarus hat im Juni 2014 für sein betriebliches Rechnungswesen das H+ REKOLE®-Zertifikat erhalten, mit dem der nationale Verband der Spitäler und Kliniken H+ die vorbildliche Transparenz in der Entstehung und Ermittlung von Kosten und Leistungen in seinen Mitglied-Spitälern auszeichnet.
Qualität und Transparenz für bessere Verhandlungsposition
Die unabhängige Prüfstelle attestierte den Verantwortlichen des Kantonsspitals Glarus die Übereinstimmung des betrieblichen Rechnungswesens mit den REKOLE®-Vorgaben sowie deren korrekte Umsetzung. Damit darf das Kantonsspital Glarus als eines von 50 Schweizer Gesundheitsinstitutionen das begehrte Gütezeichen REKOLE® führen. Die erfolgreiche Zertifizierung belegt die volle Transparenz in der Kostenentstehung der vom KSGL erbrachten Leistungen und es ist Beweis dafür, dass sich die in den letzten Jahren vom KSGL unternommenen Anstrengungen für eine Weiterentwicklung der Kostenrechnung gelohnt haben. Die Auszeichnung ist nicht nur ein Nachweis für die hohe Qualität des betrieblichen Rechnungswesens, es stärkt dank verlässlicher und national vergleichbarer Falldaten auch die Verhandlungsposition des KSGL gegenüber den Kranken- und Unfallversicherern.
REKOLE® steht für Revision der Kostenrechnung und der Leistungserfassung. Die Normen bilden die Grundlage für landesweit einheitliche Standards im betrieblichen Rechnungswesen von Spitälern und Kliniken, die garantieren, dass die gesetzlichen Vorgaben gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) erfüllt werden.
Ein weiteres Glanzlicht im KSGL-Qualitätsmanagement
Die Zertifizierung nach REKOLE® reiht sich ein in die grossen Qualitätsanstrengungen des Kantonsspitals: Schon seit Jahren ist das Qualitätsmanagement des Gesamtspitals nach sanaCERT zertifiziert. Zudem trägt das spitaleigene Trainingscenter SanaTrain das Gütesiegel Qualitop.
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