Baustelle Schulen in Glarus Süd

Die Projektleitung Glarus Süd gab für den Start der Arbeitsgruppe Schulwesen grünes Licht. Ende 2008 soll die Vorlage stehen.



Glarus Süd. – Martin Staub, Projektleitungsmitglied und Schulleiter in Schwanden, hat das Teilprojekt Schulen Glarus Süd aufgegleist. Zur Seite stehen ihm in der Kernarbeitsgruppe Dolores Stauffacher-Stüssi, Schulsekretärin in Linthal, Roland Schiltknecht, Primarlehrer in Luchsingen, Brigitte Weibel, Schulpräsidentin Oberstufe Sernftal, sowie Jakob Marti, Erzieher, Sool. Weitere Untergruppen sind vorgesehen. Das künftige Schulangebot in Glarus Süd soll den Bedürfnissen entsprechen, den gesetzlichen Bildungsauftrag erfüllen, mit den Angeboten von Glarus Mitte und Nord eine Einheit bilden und konkurrenzfähig über die Grenzen des Kantons Glarus und der Schweiz hinaus sein. «Bis Dezember 2008 soll eine attraktive, realisierbare und breit akzeptierte Vorlage stehen», so Martin Staub. Auf dem Weg dahin werden die möglichen Modelle für die Gestaltung, Führung und Organisation der Abteilungen der Volksschule und mögliche Zusatzangebote erarbeitet. Über den Prozess soll laufend informiert und zur öffentlichen Auseinandersetzung bei Vorliegen des Modells, Modellvarianten «Schulen in Glarus Süd» eingeladen werden.

Was passiert mit nicht mehr genutzten öffentlichen Gebäuden?

In einigen Gemeinden steht bereits heute die Frage im Raum, was mit einem nicht mehr oder bald nicht mehr genutzten Schulgebäude, Kindergarten oder Gemeindehaus passieren soll. Verkaufen, vermieten, zuwarten, umnutzen oder gar einer Dorf-Stiftung schenken? Die Diskussion in der Projektleitung zu verschiedenen Beispielen ergab keine Standardantwort. Klar ist, dass mit allfälligen Verkäufen keine Vorentscheidungen für Nutzungen in der neuen Gemeinde vorweggenommen werden sollen. In Fällen, in denen eine weitere öffentliche Nutzung klar ausser Betracht fällt und ein überzeugendes Angebot vorliegt, kann heute der Verkauf die beste Lösung sein, siehe das Beispiel Verkauf «Freihof» Luchsingen.

Die grösste Gemeinde der Schweiz

Des weiteren befasste sich die Projektleitung zuhanden des Lenkungsausschusses mit diversen an den Frühlingsgemeindeversammlungen traktandierten weisungsgebundenen Geschäften, die noch der Zustimmung der Regierung unterliegen. Die von Glarus Mitte vorgeschlagenen gleichen Feuerwehrentschädigungen im ganzen Kanton werden von der Projektleitung begrüsst.
Glarus Süd wird ab 2011 mit 430 Quadratkilometern flächenmässig die grösste Gemeinde der Schweiz sein. Die Projektleitung gab auch hier grünes Licht, dies frisch und attraktiv zu «vermarkten». (mitg)