BDP nominiert Martin Landolt als Nationalrat

Die Mitglieder der BDP des Kanton Glarus haben an ihrer Versammlung im Restaurant Uschenriet Ennenda einstimmig die Kandidatur von Martin Landolt als Glarner Nationalrat beschlossen. Bei der Behandlung verschiedener Landsgemeindegeschäfte folgten die Delegierten grossmehrheitlich den Anträgen von Regierung und Landrat.



Es wurde wie gewohnt intensiv über die einzelnen Landsgemeindegeschäfte – welche jeweils sehr gut erklärt und begründet wurden – diskutiert und auch die entsprechenden Parolen gefasst. Ein weiteres wichtiges Traktandum war an diesem Abend aber sicher die Nomination von Nationalrat Martin Landolt.

Nomination von Martin Landolt als Nationalrat


«Im Februar 2009 wurde Martin Landolt erstmals als Nationalrat gewählt. Er konnte sich damals gegen drei weitere Kandidaten erfolgreich durchsetzen.» Wie BDP-Kantonalparteipräsident Karl Mächler erklärte, sei Landolt nach sechs Jahren bereits der dienstälteste Glarner Bundesparlamentarier. Wie er weiter ausführte, habe Landolt sich in den vergangenen sechs Jahren über 66 Mal im Nationalrat zu Wort gemeldet. «Auch dies zeigt, dass er ein sehr engagierter Politiker ist und unseren Kanton in Bern gut und auch hörbar vertritt.» Vor allem zu erwähnen seien dabei seine Einsätze für eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik, für einen sauberen Finanzplatz, für ein Bankgeheimnis, welches die Privatsphäre schützt, nicht aber die Steuerhinterziehung unterstützt. Oder der Kampf gegen die Masseneinwanderungsinitiative, sein Einsatz für die Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank. «Wichtig vor allem auch für unseren Kanton ist der Finanzausgleich. Der Kanton erhält aus dem «Topf» jährlich rund 75 Millionen Franken.» Hier hat Landolt im Interesse des Kantons gegen seine Pateikollegin und Finanzdirektorin Eveline Widmer-Schlumpf Position bezogen. Ein weiteres wichtiges Thema, welches in Bern zu vertreten gilt, sei der Netzbeschluss, eine wichtige und zukunftsweisende Beschlussfassung für unseren Kanton. Ebenso habe die Agrarpolitik 2014–2017 eine massive Verbesserung für die Landwirtschaft im Berggebiet gebracht, was zweifellos auch im Interesse der Glarner Bauern sei. Landolt kämpfte gegen die Waffeninitiative, setzte sich für die Sportförderung ein, für ein wirksames Asylgesetz und für eine weitsichtige Altersvorsorge. «Dies sind nur einige Beispiele aus dem aktiven und engagierten Wirken von unserem Nationalrat Martin Landolt in Bern.»

Nach wie vor motiviert


Es war sicher keine Überraschung, dass Martin Landolt einstimmig als Nationalratskandidat der Partei bestätigt wurde. «Schon sechs Jahre oder erst sechs Jahre?», meinte Landolt nach der erfolgreichen Nomination fragend, um aber gleich klar zu betonen, auch nach dieser Zeit noch voll motoviert den Kanton Glarus in Bern vertreten zu wollen. Er bedankte sich für das Vertrauen und bat die Mitglieder um ihre aktive Unterstützung im kommenden Wahlkampf.

Ein eingehender Bericht über die Behandlung der Landsgemeindegeschäfte anlässlich der Parteiversammlung der BDP vom 14. April folgt in einem separaten Artikel.