So ist das zweite Buch Knechts – sein erstes überraschte die Gemeinde der Lyrik-Liebhaber vor zwei Jahren – wohl zur Gänze in der Abgeschiedenheit von Knechts neuer Glarner Heimat entstanden. Nicht, dass deswegen ein Band von heimatnahen Texten vor uns liegen würde, deren Verortung im lokalen Umfeld zwischen Tödi, Wiggis und Glärnisch zu suchen wäre. Knechts Gedanken mögen ihre Entstehung der Stille und der Abgeschiedenheit ihres alpinen Entstehungsortes verdanken, greifen, aber darüber hinaus mitten hinein in die weite Seelenlandschaft des heutigen Menschen. Knechts Texte berühren, indem sie anregen und sie wirken, weil sie dazu neben dem feinen Intellekt immer auch die heitere Sprache des Herzens einzusetzen wissen.
Einmaliges Konzert mit Balafon, Piano und Gesang



