Begeistertes Publikum bei der Volksmusikgala „Schwiizerstimmig“

Die Hit-Tournee „Schwiizerstimmig“ mit vielen Schweizer Volksmusik- und Schlagerstars machte am Sonntagabend Halt in der linth-arena sgu Näfels. Das sehr zahlreich erschienene Publikum geriet bei den bekannten Melodien aus dem Häuschen und klatschte und schunkelte über drei Stunden lang mit.



Monika Kaelin und Sepp Trütsch – die Moderatoren des Abends – umringt von weiteren Stars aus dem Bereich des volkstümlichen Schlagers. (Bild: mst.)
Monika Kaelin und Sepp Trütsch – die Moderatoren des Abends – umringt von weiteren Stars aus dem Bereich des volkstümlichen Schlagers. (Bild: mst.)

Die aktuelle Tournee „Schwiizerstimmig“ mit vielen beliebten und bekannten Volksmusik- und Schlagerinterpreten führte auch ins Glarnerland, und zwar nach Näfels in die linth-arena sgu. Die von Monika Kaelin und Sepp Trütsch moderierte Show mit Grössen wie den „Calimeros“ und „Oesch`s die Dritten“ hielt die volle Halle über drei Stunden lang in Atem.

Viele bekannte Stars

Alles, was im Bereich des schweizerischen volkstümlichen Schlagers Rang und Namen hat, war dabei: Die seit Jahrzehnten erfolgreichen „Calimeros“, die nicht minder erfolgreiche „Superländlerkapelle“ von Carlo Brunner, die seit ein paar Jahren vorne mitmischenden „Oesch`s die Dritten“, und natürlich, besonders wichtig im Glarnerland, das „Echo vom Tödi“ mit Kurt Albert und Köbi Kamm. Das Handorgelduett kam nicht darum herum, den Titel „Urnerbode-Kafi“ zu spielen, was dem Publikum besonders viel Applaus entlockte. Mit dabei auch die Ländlerlegenden Walter Alder am Hackbrett und Martin Nauer am Akkordeon. Natürlich durfte auch Claudio de Bartolo nicht fehlen, der jährlich an die 200 Auftritte absolviert und immer wieder gerne in Altersheimen gastiert. Der Berner Wirbelwind Monique verkündete: „Ich bin die glücklichste Frau dieser Welt“, und das junge, Schlager und Rockmusik vermischende Duo ChueLee brachte mit seinen harten Rhythmen die Halle so richtig zum Kochen. Etliche Ländlerkönige wie Res Schmid, Philipp Mettler und viele andere gaben sich ebenfalls ein Stelldichein, so dass alle Musikstile zwischen Schlager, volkstümlichem Schlager, Ländlermusik bis hin zum Jodeln vertreten waren.

Riesenstimmung

Monika Kaelin und der immer noch rüstige Sepp Trütsch führten mit humorvollen Ansagen durch den Abend und entlockten den Stars immer wieder verblüffende Informationen. Die Stimmung war den ganzen Abend über riesig, mit rhythmischem Mitklatschen, Stampfen, Johlen usw. So brachte man zum Beispiel in Erfahrung, dass Carlo Brunner bereits seit 40 Jahren Musik macht und im Alter von 13 Jahren bei Wysel Gyr den ersten Fernsehauftritt hatte. Den bekannten Titel „Friedas Traum“ hat Brunner nach eigenen Angaben schon an die 7000 Mal öffentlich gespielt. Trütsch trug, wie er erzählte, die Originalchutte von Vico Torriani. Nicht minder verblüffte, wie Monika Kaelin und Sepp Trütsch jodeln konnten, in einer Geschwindigkeit und in hohen Lagen, dass einem die Spucke weg blieb. Trütsch brillierte mit dem „Schacher Seppli“, und zwar live, wie überhaupt so gut wie alles immer live gesungen und gespielt wurde, von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Prominenz im Publikum

Viel Prominenz nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum: Da sass Walter Roderer in der ersten Reihe, der beliebte Komödiant und Volksschauspieler, ebenso Monika Fasnacht, die Moderatorin vom „Samschtig-Jass“ des Schweizer Fernsehens, daneben Wolfgang Lindner junior von der „Musikantenstadl-Band“. Ein Heimspiel hatte das „Echo vom Tödi“, das anfangs mit speziell grossem Applaus empfangen worden war und vom Publikum auf Händen getragen wurde. Es gab den „Tödi-Ruäf“, den „Urnerboden-Kafi“ und ein besonderes Zugabestück zum Besten. Alle Stars verabschiedeten sich nach knapp dreieinhalb Stunden mit dem Lied „Das isch äs gsii“, das Trütsch jeweils am Ende seiner Fernsehsendung „Musig-Plausch“ gesungen hat.