Behördenrundgang unterstreicht Bedeutung des Feldschiessens

Anlässlich des Eidgenössischen Feldschiessens 2026 fand auch in diesem Jahr der traditionelle Behördenrundgang statt. Auf Einladung des Glarner Kreiskommandos besuchten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Militär und Schiesssport verschiedene Schiessanlagen im Glarnerland und erhielten dabei Einblick in Organisation, Tradition und Kameradschaft des ausserdienstlichen Schiesswesens.



Behördenrundgang unterstreicht Bedeutung des Feldschiessens (Bilder: kurt aschwanden)
Behördenrundgang unterstreicht Bedeutung des Feldschiessens (Bilder: kurt aschwanden)

Am vergangenen Wochenende wurde schweizweit das Eidgenössische Feldschiessen durchgeführt. Im Rahmen dieser über 130-jährigen Tradition trafen sich auch im Glarnerland zahlreiche Schützinnen und Schützen zum friedlichen Wettkampf auf verschiedenen Schiessplätzen. Die Teilnehmerzahlen zeigen, dass das Schiesswesen im Kanton weiterhin stark verankert ist.

Zum festen Bestandteil des Feldschiessens gehört der Behördenrundgang, bei dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Militär persönlich ein Bild vom sportlichen und kameradschaftlichen Anlass machen können. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Regierungsrat Christian Marti-Hauser, Gemeindepräsident Peter Aebli, Oberst Hans Peter Müller, Oberst Carole Geissmann sowie der Präsident des Glarner Kantonalschützenverbandes, Hans Heierle.

Kreiskommandant Christian Middendorf durfte am Freitagabend zahlreiche Gäste im Zeughaus Glarus begrüssen. Im Anschluss vermittelte der Feldchef des Glarner Kantonalschützenverbandes, Peter Stengele, einen informativen Einblick in die Geschichte und Bedeutung des Feldschiessens.

Nach einem gemeinsamen Apéro begab sich die Delegation zunächst zum Stand der Pistolenschützen in Ennenda. Dort absolvierten Schützinnen und Schützen aus dem gesamten Glarnerland ihre Wettkämpfe über die Distanzen von 25 und 50 Metern. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich dabei von der hohen Konzentration und Treffsicherheit der Teilnehmenden überzeugen.

Anschliessend führte der Rundgang weiter zum Schiessstand in Bilten, wo die 300-Meter-Schützen im Mittelpunkt standen. Die Wettkämpfe wurden liegend absolviert, und die Gäste nutzten die Gelegenheit, den Teilnehmenden ein herzliches «Guet Schuss» mit auf den Weg zu geben.

Neben dem sportlichen Wettkampf spielt beim Feldschiessen auch die Kameradschaft eine zentrale Rolle. Nach den Wettkämpfen trifft man sich traditionell in der Schützenstube, wo bei einer Wurst und einem Bier über gelungene Treffer sowie zu hohe oder zu tiefe Schüsse gefachsimpelt wird. Mit dem Behördenrundgang bringen die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft ihre Wertschätzung gegenüber den Schützinnen und Schützen zum Ausdruck und würdigen damit den friedlichen Wettkampf sowie die gelebte Tradition des Schiesswesens.