Beitrag aus dem Sozialfonds

Der Regierungsrat spricht einen Beitrag von 20 000 Franken aus dem Sozialfonds als Soforthilfe für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine.



Eine ältere Frau aus Lysychansk schaut aus dem Fenster eines Evakuierungszugs in Pokrovsk im Osten der Ukraine • (Foto: Keystone-SDA)
Eine ältere Frau aus Lysychansk schaut aus dem Fenster eines Evakuierungszugs in Pokrovsk im Osten der Ukraine • (Foto: Keystone-SDA)

Die Strommangellage wird in der Schweiz diskutiert, in der Ukraine ist sie Realität. In vielen Landesteilen der Ukraine gibt es täglich Stromausfälle, Heizungen und die Wasserversorgung funktionieren nicht. Im kalten Winter ist die Lage umso prekärer. Viele Menschen sitzen frierend im Dunkeln zu Hause oder in Bunkern.

Knapp 6 Millionen Menschen waren im Dezember 2022 innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Die Mitarbeitenden des Schweizerischen Roten Kreuzes kümmern sich darum, dass den geflüchteten Menschen vor Ort besser bewohnbare Unterkünfte zur Verfügung stehen. Sie isolieren, dichten Fenster ab und stellen Generatoren für etwas Wärme zur Verfügung. Zudem verteilen sie Gutscheine an Familien und betagte Personen, damit diese sich etwas zu essen, warme Kleidung und Decken kaufen können. Aktuell und in den nächsten Wochen und Monaten konzentriert sich die spendenfinanzierte Hilfe vorrangig auf diese Winterhilfe.