Beruhigung auf dem Automobilmarkt

Nachdem vor allem durch Euro-Rabatte und Aktionen die Autoverkäufe stark angestiegen sind, habe sich der Markt 2015 stabilisiert, resümierte Präsident Edwin Koller an der Versammlung des Autogewerbeverbandes des Kantons Glarus.



Die Automobilbranche hatte in den letzten Jahren zahlreiche grosse Themen zu bewältigen. CO2-Ausstoss, aber vor allem auch der starke Franken hatten hier zum Teil starke Auswirkungen. «Nun scheint es so, dass sich der Markt wieder beruhigt hat», meinte Edwin Koller, Präsident Autogewerbeverbandes des Kantons Glarus. Dies zeige auch die Zahl an Neuwagen im ersten Quartal 2016, welches immer noch auf einem hohen Niveau, aber deutlich unter dem Vorjahr liegt. Auch der Occasionen-Markt präsentiert sich stabil. Interessant für den Präsidenten weiter, dass trotz anderen Themen wie Elektro-Fahrzeugen der Anteil an Allradfahrzeugen in der Schweiz und im Speziellen im Glarnerland weiter zugenommen hat. Auch der Absatz an Diesel-Fahrzeugen habe unter den aktuellen und stark negativen Medienberichten nicht gelitten.

Ein wichtiges Thema für den Verband ist auch immer die Berufsbildung. Hier konnte nach zahlreichen Gesprächen Ernst Frischknecht einen Erfolg erzielen. So werden künftig auch Lernende aus dem angrenzenden St. Gallen als Assistenten an der Berufsschule Ziegelbrücke ausgebildet. Ansonsten spüre man gerade in unsere Branche stark die geburtenschwachen Jahrgänge, meinte Frischknecht weiter. Dies war zudem die letzte wichtige Aufgabe des langjährigen Vorstandsmitglieds, welcher bereits früher seinen Rücktritt nach diesem Abschluss bekannt gegeben hatte. Zu seinem Nachfolger wurde Daniel Feldmann, Tödi Garage Bilten, gewählt.