Beschwingtes Schaufeln

Das Alterszentrum Salem in Ennenda erhält einen «Bruder», nämlich einen Neubau, in dem ab Frühjahr 2026 19 Alterswohnungen bezugsbereit sein werden. Der Spatenstich ging fröhlich und schwungvoll vonstatten.



Beschwingtes Schaufeln

Spatenstiche gibt es schon sehr lange. Die erste dokumentierte Spatenstichzeremonie fand im Jahr 113 v. Chr. im alten China statt (Quelle: perlo construction). Der Spatenstich für die Alterswohnungen «Salem Park» in Ennenda war erfrischend anders als viele andere solcher Zeremonien. Eingeladen war der bekannte Musiker Kurt Zwicky, der mit seinem Akkordeon aufspielte. Zu einer schwungvollen Melodie des «Echo vom Kinzig» begannen die gut gelaunten Projektverantwortlichen – anstatt nur eine Schaufel in die Kamera zu halten – tatsächlich zu schaufeln.

Die Stiftung Diakonat Bethesda erstellt direkt neben dem Salem Ennenda einen Neubau. Die Stiftung betreibt mit ihren Tochtergesellschaften an 18 Orten der Deutschschweiz 924 Plätze in Einrichtungen und 353 Wohnungen. Sie beschäftigt 1304 Mitarbeitende.

Im «Salem Park» entstehen 19 Alterswohnungen (1 ½- bis 3 ½-Wohnungen) auf fünf Geschossen. Das Salem und der Salem-Park werden über einen Garten miteinander verbunden sein. So ist auch die organisatorische Anbindung bei Bedarf von Pflegedienstleistungen und Hotellerie rund um die Uhr gewährleistet. Realisiert wird das Projekt vom Totalunternehmen Fuchsbau Architekten, Näfels.

Karin Möckli, die Zentrumsleiterin des Salem freut sich darauf, dass die Wohnungen im Frühling 2026 bezogen werden können. «Wir haben bereits Anmeldungen für die Wohnungen und sind sicher, dass diese lange vor dem Bezug ausgebucht sein werden.»