In diesem Sommer geht oberhalb von Elm die Post ab. Denn gleichzeitig zum Projekt Futuro der Sportbahnen, für welches in der Zufahrtsstrasse Leitungen gebaut werden, entwickelt die Alp Bischof Tourismus AG das Berghotel Bischofalp am Elmer Höhenweg. Ja mehr noch, während sieben Wochen wird wegen der gesperrten Teilstrecke der Zufahrtsstrasse das Material mit dem Heli zur Baustelle geflogen. Denn der Ausbau soll zielgenau fertig werden. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Nachfrage nach Doppelzimmern an, während die Beherbergungskapazitäten der Region Sernftal eher rückläufig waren. «Statt bisher sieben Zimmer mit 22 Betten werden wir künftig 17 Zimmer mit 42 Betten haben», so der Innerschweizer Thomas Stocker. «Mit dieser Erweiterung können wir die Ertragslage stabilisieren und den Betrieb nachhaltig sicherstellen.» Im Dachgeschoss entsteht eine kleine Wellness-Oase mit Blick zum Martinsloch. Der multifunktionale Frühstücksraum trennt neu frühstückende Hotelgäste von frühen Skifahrern und bietet Raum für Seminare, um einen neuen Markt zu erschliessen. Damit entstehen im Chlytal neue Vollzeitstellen, Lieferanten und Gewerbe dürfen mit steigenden Umsätzen rechnen.
Koordination durch Glarus Süd
Obwohl die Bauzeit – auch wegen des Wetters – im Gebirge kürzer ist, will man bis im Herbst fertig sein mit dem Ausbau. Auch dank der erfahrenen am Bau beteiligten Unternehmen, die fast ausschliesslich aus Glarus Süd stammen. Glarus Süd bot nicht nur Hand für das innovative Erweiterungsprojekt, die Gemeinde koordiniert auch die beiden Baustellen, damit beide Bauvorhaben in diesem Sommer umgesetzt werden können. Ab Mitte Mai können Gäste im Berghotel auch einkehren und den Baufortschritt auf der Sonnenterrasse bei Speis und Trank verfolgen. «Der Spatenstich ist erfolgt, der erste Beton eingebracht und das Projekt wächst jeden Tag ein Stück weiter.» Dank Rückenwind vom erfolgreichen ESAF und der überwältigenden Unterstützung der bestehenden und neuer Aktionäre, die gemeinsam mit uns an die Zukunft der Bischofalp glauben, verhilft der Ausbau dem Ski- und Wandergebiet Elm zu einer herausragenden zusätzlichen Attraktion. Davon ist Thomas Stocker überzeugt. «Die vielen Komplimente und begeisterten Gesichter unserer Gäste sind die Zielquittung, die uns täglich glücklich macht.»






