Bikerinnen und Biker in Gränichen technisch wie konditionell gefordert

Eine technisch wie konditionell alles abfordernde Strecke wartete auf den Glarner Bikernachwuchs beim fünften Swisspower Cup Rennen in Gränichen. Auch wenn die Resultate vielleicht nicht alles widerspiegeln, alle Athletinnen und Athleten waren sich einig: ein technisch absolut fantastischer Parcours welcher von Sprüngen über Baumstämme, steile Waldabfahrten, knifflige Kiesgrubentrails und feuchte Wiesenabfahrten alles beinhaltete. Dies führte auch zu vielen Stürzen und Defekten.



Technische gefordert: Philip Dürst vor Ueli Rhyner in der steilen Waldabfahrt. (Bild: eing.)
Technische gefordert: Philip Dürst vor Ueli Rhyner in der steilen Waldabfahrt. (Bild: eing.)

Stetes Auf und Ab in wechselnden Geländestrukturen

Nicht alle RBT Glarnerland Oel-Hauser Nachwuchsfahrer konnten sich mit dieser Strecke anfreunden –mehrheitlich wurde sie aber als absolut „mega“ eingestuft. Ramona Bärlocher erwischte nicht nur einen schlechten Start, sondern auch nicht ihren besten Tag. Nach einer ersten Aufholjagd musste sie in der glitschigen Wiesenabfahrt zu Boden und für eine zweite Aufholjagd fehlte nun die Kraft und auch etwas Moral. Als 13. überquerte sie die Ziellinie bei den U13 Mädchen.

Salto im Waldabschnitt

Bei den U15 Mädchen fühlte sich Larissa Zimmermann sogleich pudelwohl auf dieser Strecke. Gleich vom Start weg hielt sich in einer ersten Verfolgergruppe mit bis sie in der zweiten Runde in der ungemeinen steilen Waldabfahrt nach einem Fahrfehler einen veritablen Salto über das eigne Bike schlug. Zum Glück blieb sie unverletzt – die Reparatur der klemmenden Kette liess aber einige Fahrerinnen wieder auf Larissa aufrücken. Mit einer enormen Willensleistung kämpfte sie sich wieder in die Topten zurück und wurde neunte. Bei den gleichaltrigen Knaben fand Philipp Stüssi sein bevorzugtes Terrain vor. Nach einem gleichmässigen, starken Renne wurde er 23. von weite über 70 Startenden.

Nicht richtig auf Touren

Nicht so richtig auf Touren kamen die U17 Knaben. Nach einem guten Start erlitt Marc Schlitter bereits in der ersten Waldabfahrt einen Defekt am Kettenwechsler und musste das Rennen aus guter Position aufgeben. Von hinten rollte Philip Dürst das Rennen auf, nachdem er beim Start von einigen Konkurrenten eingeklemmt wurde. Diese Aufholjagd kostete allerdings sehr viel Kraft – welche ihm dann in der vierten und letzten Runde fehlte - er wurde 40. Nicht so richtig auf Touren kam Ueli Rhyner und nach einem Sturz konnte er sich für eine Aufholjagd nicht mehr so richtig motivieren und wurde 46.

Zuerst Sturz und dann noch Kettendefekt

Auch nicht ihren besten Tag erwischte Aimée Laurent – vor allem die Hitze machte ihr zu schaffen. Wie gewohnt startete sie eher verhalten, machte schon bald aber einige Plätze wett, bis die Kette im ruppigen Kiesgrubenabschnitt vom Kettenblatt sprang. Erneut machte sie sich auf die Verfolgung der vor ihr liegenden Konkurrentinnen – und musste ihm steilen Waldabschnitt zu Boden. Jetzt war die Distanz bis ins Ziel zu knapp, um die verlorenen Plätze wieder wett zu machen. Sie wurde elfte.